Software für kleine Bäckerei

Software für kleine Bäckerei

Kleine Bäckereien werden leider immer mehr zur Seltenheit. Die handwerklich begabten Bäcker, die eine eigene Filiale betreiben, ziehen häufig im wirtschaftlichen Rennen mit den großen Ketten den Kürzeren. Das ist enorm schade. Mit dem Rezeptrechner wollen wir kleinen Bäckerei Betrieben helfen, Zeit und Kosten zu sparen bei der Lebensmittelkennzeichnung, Preiskalkulation und Nährwertberechnung. Das ist natürlich am Ende nur ein kleiner Teil und wird über kurz oder lang nicht über den Fortbestand einer Bäckerei entscheiden. Aber wir wollen unseren Teil dazu beitragen und den kleinen Betrieben helfen, kosteneffizienter zu agieren. Mit dem Rezeptrechner bieten wir eine Rezepte Software, die sich ideal für kleine Bäckerei Betriebe mit oder oder einigen wenigen Filialen eignet. Was die Bäckereisoftware kann, erkläre ich in diesem Artikel (siehe auch Bäckerei Programm).

Bäckerei Software für kleine Betriebe

Mit dem Rezeptrechner kannst du Nährwerte für deine Lebensmittel berechnen. Du kannst die Preiskalkulation für deine Bäckerei Produkte vornehmen und Produktspezifikationen für Rezepte und Lebensmittel erstellen. Zudem kannst du in Kürze auch eine Arbeitsanweisung für die Küche als Rezeptblatt PDF erstellen. Der Rezeptrechner ist damit die ideale Bäckereisoftware für kleine Betriebe, die nicht über ein komplexes Warenwirtschaftssystem verfügen.

Produktspezifikation für Bäckerei mit Rezepte Software

Erfahre in dem folgenden Artikel, wie du einen digitalen Produktpass für Backwaren erstellen kannst.

Nährwerte berechnen für Bäckerei Rezepte

Im Kern ist der Rezeptrechner ein Nährwertberechnungsprogramm. Los geht’s immer auf www.rezeptrechner-online.de. Dort kann man seine Rezepte zunächst eingeben indem man die einzelnen Zutaten und Mengen eingibt. Es ist dabei egal, für wie viele Portionen (z.B. wie viel Brote) das Basisrezept vorgesehen ist. Du kannst später noch über den zukünftigen Mengenrechner im täglichen Betrieb Anpassungen vornehmen. Sobald du alle Zutaten mit Mengen eingegeben hast, kannst du die Nährwerte berechnen pro 100g, pro Portion und pro Rezept. Zudem kannst du über den Reduktionsfaktor noch den Backverlust, der typischerweise bei Brot und Brötchen in der Bäckerei entsteht mit der Software berücksichtigen. Der Backverlust führt dazu, dass das Brot oder die Brötchen an Flüssigkeit verlieren. Dadurch steigt die Nährwertdichte, das heißt die Nährwerte pro 100g werden mehr. Als Bäcker kennt man in der Regel den Backverlust für die Rezepte und kann diesen bei der Kalkulation in der Software schnell berücksichtigen (siehe auch Software zur Nährwertberechnung).

Rezepte verwalten mit der Software

Sobald man die Nährwerte berechnet hat, kann man sein Rezept in der Rezeptdatenbank speichern. Zunächst landen Nutzer in der alten Rezeptdatenbank. Als Hersteller empfiehlt es sich jedoch auf den Rezeptrechner PRO Business umzustellen um die Rezepte in der neuen Software zu verwalten. Über die neue Software Oberfläche vom Rezeptrechner kann man dann auch seine Rezepte deutlich einfacher verwalten. Zudem kann man sich auch die Rezeptrechner App herunterladen und die App zur Rezepte Verwaltungen nutzen. Verwaltung heißt in dem Falle, dass man Rezepte schnell & einfach nachschlagen kann. Zudem kann man Rezepte jederzeit anpassen oder löschen. Auch über die App kann man die Nährwerte der Rezepte einsehen. Zudem kann in einer einfachen Form auch die Zubereitung hinterlegt werden. Eine bessere ausführliche Möglichkeit, die Zubereitungsschritte zu erfassen, gibt es mit der Rezeptblatt Funktion, die ich im nächsten Schritt beschreibe.

Rezepte zu digitalisieren bringt auf jeden Fall jede Menge neue Möglichkeiten mit sich. Die einfache Verwaltung ist nur eine davon. Überall dort, wo man mit den Rezepturen arbeitete, entsteht in der Regel auch admin Aufwand. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn Rezepturen angepasst werden. 

Produktspezifikation und Anleitung für Bäckerei Rezepte

In der Rezeptdatenbank bekommt man schon in Kürze auch die Möglichkeit, direkt eine Produktspezifikation für die einzelnen Rezepte als PDF herunterzuladen. Dazu klickt man einfach auf das Symbol in der Datenbank für eines der Rezepte. Es öffnet sich ein neues Fenster mit einer kleinen Vorschau für eine Produktspezifikation. Zur Bäckerei Produktspezifikation gehören u.a. der Rezeptname, die Allergenliste, die Nährwerttabelle sowie einige weitere Informationen zum Produkt. Die Produktspezifikation dient insbesondere der Information des Kunden.

Darüber hinaus kann man in kürze auch noch eine Anleitung zur Zubereitung für den internen Gebrauch generieren mit der Bäckereisoftware. Diese dient dann als Arbeitsanweisung für die Mitarbeiter in der Küche. Die Arbeitsanleitung kann als PDF heruntergeladen und ausgedruckt werden. Zudem werden wir hier auch noch einen Bäckerei Mengenrechner mit einbauen. Damit kannst du dann automatisch auch die Produktionsmenge beliebig anpassen und neue Anleitungen für deine Mitarbeiter ausstellen.

Wareneinsatz & Preiskalkulation Bäckerei

Die Rezeptrechner Software für die Bäckerei kann aber noch mehr. Auch als kleiner Betrieb braucht man natürlich ständig die Möglichkeit Wareneinsatz und Preise zu kalkulieren für seine Bäckerei. In der Rezeptdatenbank gibt es auch eine kleine Preiskalkulationsfunktion. Hier kannst du nicht nur den Wareneinsatz sondern auch Verkaufspreise für die Lebensmittel in deiner Bäckerei kalkulieren. Dabei hast du die Möglichkeit auf Basis der Mengen der einzelnen Zutaten auch direkt den Kilopreis oder den Preis pro 100g zu berechnen. Ebenso kannst du auch einen Verkaufspreis unter Berücksichtigung von Personalkosten und Verpackungskosten berücksichtigen. 

Allergenliste Bäckerei & Zutatenlisten

Gemäß der Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) sind die Nährwertangaben bei loser Ware, die eine Bäckerei ja in der Regel verkauft, nicht verpflichtend. Nährwerte sind auch auf der Produktspezifikation freiwillig anzugeben. Dennoch fragen viele Kunden nach den Nährwertangaben, sodass auch den kleinen Bäckereifiliaen empfohlen wird, die Inhaltsstoffe vollständig anzugeben.

Die Allergenliste muss bei einer Bäckerei auf Nachfrage vom Kunden verfügbar sein. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn der Mitarbeiter an der Kasse angesprochen wird. Möchte ein Kunde wissen, welche Allergene in einem Lebensmittel der Bäckerei vorhanden sind, muss der Mitarbeiter eine Auskunft geben können. Der Mitarbeiter kann dann entweder in der Kasse nachschauen (wenn Warenwirtschaftssystem vorhanden, ist dies in der Regel inkludiert). Alternativ kann aber auch ein Ordner hinter der Theke ausliegen. Dort kann man die PDF Produktspezifikationen dann zum Beispiel einmal einlaminiert und ausgedruckt abheften. Mehr zum Thema Allergene Liste am Beispiel Kuchen findest du über die Verlinkung.

Mit dem Rezeptrechner kannst du für deine Rezepte auch direkt eine Bäckerei Allergenliste erstellen. Du hast die Möglichkeit, die Allergene Liste entweder für alle Rezepte zur gleichen Zeit als Tabelle herunterzuladen. Alternativ kannst du die Allergenliste aber auch als Teil der Produktspezifikation eines jeden Rezepts einblenden und mit ausdrucken.

Die Rezeptrechner Software erstellt automatisch Zutatenlisten sortiert nach Mengenangabe. In der Produktspezifikation kannst du zudem auch direkt eine Zutatenliste mit Allergenliste erstellen. Mehr dazu auch im Artikel Software zur Verwaltung von Zutatenlisten.

Gebert Systems Rezepturwaagen Schnittstelle

Schnittstellen zu Rezepturwaagen

Beispiel: Gebert Systems Rezepturwaagen

Mit der Rezeptrechner Software erhalten PRO Business Plus Nutzer auch automatisch Zugang zur CSV Export Funktion. Diese Funktion ist als Schnittstelle abgestimmt auf die Firma Gebert Systems. Es können aber auch weitere Schnittstellen zu anderen Systemen entwickelt werden. So kann man als Bäckerei Betriebe seine Rezepturen in der Rezeptrechner Software verwalten, aber gleichzeitig in anderen Programm (z.B. Kassensysteme, Rezepturwaagen, Warenwirtschaftssysteme) nutzen. Mit Hilfe der Schnittstelle muss man die Daten nicht nochmals neu einpflegen. Die Systeme sind aufeinander abgestimmt und „verstehen“ sich untereinander. Mehr dazu erfährt man auch unter Bäckerei Software mit Schnittstelle zu Rezepturwaage Gebert Systems

Bäckerei Produkte online verkaufen

Wer seine Produkte im Internet verkaufen möchte, ist dazu verpflichtet, den Kunden schon im Vorwege über die Inhaltsstoffe zu informieren. Da die Lebensmittel dann auch verpackt verkauft werden, muss die Nährwerttabelle definitiv bereits in der Produktbeschreibung vom Lebensmittel auftauchen. Ebenso braucht es eine Zutatenliste sortiert nach Menge, die in der Produktbeschreibung für das Lebensmittel enthalten ist. Zu guter letzt sollte auch die Allergenliste direkt Teil dieser Produktspezifikation sein.

Mit dem Rezeptechner kannst du direkt auch eine Produktspezifikation für deine Bäckerei Produkte mit der Software fürs Internet erstellen. Mehr zum Kalkulation Programm Bäckerei erfährst du auch in diesem Artikel.

Für die Bäckereisoftware wird dies zwar nicht benötigt, aber dennoch wollen wir es an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen. Für den Speiseplan und Ernährungsplan Bereich eignet sich der Rezeptrechner ebenfalls (siehe auch Ernährungsplan Generator Software).

Digitales Rezeptbuch | Programm

Digitales Rezeptbuch | Programm

Wer gerne kocht und backt, hat auch viele Rezepte. Dabei sind die Rezepte nicht unbedingt immer strukturiert abgelegt. Häufig hat man die Rezepte aus unterschiedlichen Quellen. Man nutzt vielleicht auch immer wieder einige Rezepte Links aus dem Internet oder man hat viele Rezepte auf Zetteln aus Zeitschriften gesammelt. Der Drang nach Ordnung kann dazu führen, dass man sich vornimmt, seine Rezepte endlich mal zu digitalisieren. Ein digitales Rezeptbuch hat nicht nur den Vorteil, dass man all seine Rezepte an einem Ort hat, sondern man kann auch Rezepte viel einfacher suchen und finden (siehe auch Rezeptverwaltung Software). Zudem gibt es oftmals auch medizinische Gründe, die verlangen, dass man einen besseren Überblick über seine Rezepte hat. Nicht zuletzt ist das bei Diabetikern häufig der Fall, wenn auch Broteinheiten oder Kohlenhydrate berechnet werden müssen. Viele wünschen sich Ordnung und Struktur und suchen nach Möglichkeiten, die Rezepte zu digitalisieren oder einfach nur gesammelt zu drucken. Mit dem Rezeptrechner Programm kann man ein digitales Rezeptbuch erstellen und Rezepte auch in der App verwalten. In diesem Artikel zeige ich dir, wie du mit dem Rezeptrechner Programm dein digitales Rezeptbuch erstellen kannst. Du erfährst zudem, wie du die App nutzen kannst um dein digitales Rezeptbuch anzuschauen. Mehr zum Thema Rezeptblätter zum ausdrucken findest du auch hier. 

Jetzt digitales Rezeptbuch erstellen

Mit dem Rezeptrechner PRO Business kannst du für deine Rezepte nicht nur Nährwerte berechnen (pro 100g, pro Portion und pro Rezept). Du bekommst auch Zugriff zu den erweiterten Funktionen vom Rezeptrechner. Dazu gehört unter anderem auch die Rezeptblatt Funktion. Über den Button kannst du die Rezeptblatt Funktion direkt kostenlos ausprobieren. Um für deine eigenen Rezepte Rezeptblätter zu erstellen und als PDF zu drucken, benötigst du dann den Rezeptrechner PRO Business.

Rezeptbuch PDF Vorlage | Arbeitsanweisung

Mit dem Rezeptrechner Programm kannst du schnell und einfach dein digitales Rezeptbuch erstellen und jederzeit PDF Vorlagen herunterladen und ausdrucken (mit integriertem Mengenrechner). Mehr zu den Vorteilen eines digitalen Rezeptbuchs findest du auch in unserem Hauptartikel (siehe Rezeptbuch erstellen). 

Video Anleitung: Rezeptbuch erstellen (PDF)

In diesem Video zeige ich dir Schritt für Schritt, wie man ein Rezeptblatt für ein Rezeptbuch als PDF erstellen kann mit dem Rezeptrechner Programm:

Digitales Rezeptbuch erstellen | Programm

Um ein digitales Rezeptbuch zu erstellen, muss man zunächst die Rezepte einmal online eingeben. Los geht’s beim Rezeptrechner mit der Rezepteingabe immer über www.rezeptrechner-online.de. Du kannst dort auch ohne Account direkt einmal die Nährwertberechnung ausprobieren. Um jedoch auch Rezepte erstellen, speichern und digital verwalten zu können, braucht es einen kostenlosen Account. Du kannst dich über diesen Link kostenlos registrieren. Im Anschluss öffne den ersten Link zum Rezeptrechner Online und erstelle nun dein erstes Rezept. Für die Rezepteingabe kannst du oben über das Suchfeld nach Zutaten suchen. Wähle die erste Zutat aus und scrolle im Anschluss nach unten um die Menge einzugeben. Die kurze Anleitung kann dir beim Start mit dem Rezeptrechner helfen.

Sobald du alle Zutaten und Mengen eingegeben hast, kannst du oben schon die Nährwerte je 100g, je Portion und je Rezept ablesen. Zudem kann man als Diabetiker auch für BE, FPE und KE ablesen. Beachte, dass beim Kochen oder Backen von einem Rezept noch Flüssigkeit verloren geht. Dies hat Einfluss auf die Nährwerte je 100g und kann über einen sogenannten Reduktionsfaktor abgebildet werden.

Speichere nun dein Rezept. Du landest im Anschluss in der alten Rezeptdatenbank. Hier kannst du deine Rezepte jederzeit verwalten, das heißt ändern, Zutaten hinzufügen, austauschen oder Rezepte löschen. Die Rezeptdatenbank ist also dein digitales Rezeptbuch. Du kannst aber auch per App jederzeit auf dein digitales Rezeptbuch zugreifen.

Digitales Rezeptbuch – mobile App für unterwegs

Die Eingabe deiner Rezepte ist meist schneller & einfacher mit dem Rezeptrechner Online. Nicht zuletzt auch aufgrund der Importfunktion. Damit kannst du direkt ganze Zutatenlisten in ein Fenster einfügen. Im Anschluss bekommt man dann automatisch passende Zutaten und Mengen angezeigt. Häufig möchte man aber auch auf seine Rezepte von unterwegs zugreifen. Hierfür ist die Rezeptrechner App geeignet. Du kannst dich in der App mit den gleichen Login Daten wie beim Rezeptrechner Online anmelden. Über die App bekommst du auch unterwegs jederzeit Zugriff auf dein digitales Rezeptbuch. Du kannst in der App Rezepte verwalten, ändern, speichern oder einfach nur ansehen.

Allerdings erfordert natürlich sowohl die App als auch der Rezeptrechner Online eine Internetverbindung. Wenn dir das zu unsicher ist, hast du die Möglichkeit, dein digitales Rezeptbuch auch als PDF anzulegen. Dazu kannst du die besagte Rezeptblatt Funktion nutzen.

digitales Rezeptbuch Programm

Rezeptbuch Vorlage als PDF zum drucken

Mit der Rezeptblatt Funktion kann man ein digitales Rezeptbuch als PDF erstellen (siehe auch Rezeptbuch Vorlage erstellen). Dazu kannst du dich in der neuen Rezeptdatenbank für PRO Nutzer anmelden. Du kannst dann für einzelne Rezepte aus deiner Datenbank die Rezeptblatt Funktion wählen. In dem Rezepte Programm bekommst du dann eine Rezeptbuch Vorlage. Du kannst hier noch Anpassungen und Ergänzungen für dein Rezeptbuch vornehmen. Die Nährwertangaben sind natürlich auch Teil vom Rezeptblatt. Sobald du zufrieden mit dem Ergebnis bist, kannst du dein Rezeptblatt als PDF herunterladen. Nun kannst du die Rezepte PDFs entweder in einem Ordner speichern und so eine offline Kopie deiner Rezepte in digitaler Form erstellen. Alternativ kannst du die PDFs auch zusammenfügen und damit ein digitale Rezeptbuch als PDF nutzen.

Das PDF Rezeptbuch könntest du nun natürlich ebenfalls in den Druck geben um so ein kleines Buch (vielleicht auch zum verschenken) zu erstellen. Mehr zum Thema Rezeptbuch oder Kochbuch Vorlage erstellen findest du auch über den Link.

Für wen geeignet?

Das digitale Rezeptbuch ist ideal für (Hobby) Köche und Gewerbe.

Wer als Hobbykoch oder professioneller Koch über die Jahre einfach viele Rezepte gesammelt hat, möchte diese irgendwann digitalisiert haben. Einige wollen im Alter die Rezepte auch weitergeben.

Für manche gibt es gesundheitliche Gründe, das online Programm oder die App zu nutzen. Da nicht nur die Nährwerte sondern auch die Diabetiker relevanten BE, KE und FPE berechnet werden, eignet sich das Programm auch super für Diabetiker (siehe auch App für Diabetiker). Theoretisch kannst du dir hier auch eine Rezeptsammlung anlegen und mit dem Programm ein Kochbuch erstellen (siehe auch Kochbuch erstellen Programm).

Für die Gastronomie ist das Programm vor allem geeignet um 1) Produktinformationen für Kunden zu strukturieren (siehe auch digitaler Produktpass) und 2) Arbeitsanweisungen für die Küche zu drucken. Hier arbeiten wir auch bereits an einer Erweiterung der Features, sodass man in Zukunft auch direkt Vorlagen für Rezept Arbeitsanweisungen (intern) und Produktblätter für Rezepte und Lebensmittel (extern) erstellen und drucken kann. Das ist neben der Gastronomie auch für Feinkost Läden und Manufakturen, also generell Lebensmittelhersteller sehr praktisch.

Weitere Features

Als Rezeptrechner PRO Business Nutzer profitierst du zudem aber auch von weiteren Features. So entwickeln wir die Rezeptblatt Funktion aktuell weiter für Produktblatt Vorlagen und Arbeitsanweisungen. Zudem gibt es schon einen ersten Entwurf für eine Preiskalkulationsfunktion. Mit der Preiskalkulation kann man nicht nur die Preise sondern auch die Kosten für Rezepte und Lebensmittel berechnen. Die Kalkulation der Preise und Kosten erfolgt dabei pro Portion (pro Mahlzeit), pro 100g oder pro Rezept. Es können auch Kosten für Material, Wareneinsatz und Mitarbeiter mit einkalkuliert werden.

Nährwertkennzeichnungsverordnung

Nährwertkennzeichnungsverordnung

Wer selbstgemachte Lebensmittel verkaufen möchte, wird sich über kurz oder lang auch mit der Lebensmittelkennzeichnung auseinandersetzen müssen. Hier gibt es ganz unterschiedliche Verordnungen und teilweise ist es schwer, zu verstehen, welche Pflichten man hat. Insbesondere die Nährwertkennzeichnung ist für viele Lebensmittelhersteller und Direktvermarkter ein großes Fragezeichen. In diesem Artikel geht es um die Nährwertkennzeichnungsverordnung und für wen diese Pflicht gilt. Ebenso geh ich ein wenig auf die Ausnahmen zur Nährwertkennzeichnung ein.

Nährwertkennzeichnung Verordnung

Nährwertkennzeichnung mit dem Rezeptrechner

Mit dem Rezeptrechner helfe ich Lebensmittelherstellern & Direktvermarktern, Zeit & Kosten bei der Nährwertkennzeichnung zu sparen. Du kannst deine Rezepte eingeben mit Menge und dafür automatisch die Nährwertangaben pro 100g berechnen lassen. Im Anschluss kannst du mit Hilfe vom Etiketten Generator auch vollständige Lebensmitteletiketten zum ausdrucken erstellen. Probiere den Nährwertrechner hier direkt kostenlos aus.

Video: Nährwertkennzeichnung – einfach erklärt –

In diesem Video erläutere ich die wichtigsten Aspekte der Nährwertkennzeichnung. Ich erkläre, wer der Pflicht zur Nährwertkennzeichnung unterliegt und welche Ausnahmen es gibt. Zudem zeige ich dir, wie du gemäß LMIV eigenständig die Berechnung der Nährwertkennzeichnung vornehmen kannst. 

Was verbirgt sich hinter der Nährwertkennzeichnungsverordnung?

Eine Nährwertkennzeichnungsverordnung in dem Sinne gibt es eigentlich nicht. Die Nährwertkennzeichnung Pflicht ist geregelt in der Lebensmittelinformationsverordnung. Dort wird explizit definiert, wie die Lebensmittelkennzeichnung für verpackte und lose Ware aussehen muss. Dabei handelt es sich um die europäische Verordnung der EU Kommission: (LMIV) (EU) Nr. 1169/2011. Sie gilt in allen EU Mitgliedsstaaten, zu denen beispielsweise auch Deutschland und Österreich gehören. Seit Dezember 2014 gilt diese in Deutschland. Die Nährwertkennzeichnung greift seit Dezember 2016. Darin ist geregelt, dass auf verpackten Lebensmittel die Big7 Nährwertangaben pro 100g zu sehen sein müssen (siehe auch Nährwertkennzeichnung Lebensmittel). Zu den Big7 Nährwertangaben gehören der Brennwert (kJ, kcal), Fett, gesättigte Fettsäuren, Kohlenhydrate, Zucker und Salz. Die Reihenfolge muss genau so eingehalten werden. Zudem müssen die Angaben normalerweise in Tabellenform gemacht werden. Nur in wenigen Ausnahme Fällen darf man von der Tabelle abweichen. Man spricht in diesem Zusammenhang häufig auch von der Nährwerttabelle.

Nährwertkennzeichnungsverordnung – gibt es Ausnahmen?

Grundsätzlich müssen alle vorverpackten Lebensmittel mit der Nährwerttabelle ausgestattet sein. Die Nährwerttabelle muss zur Verfügung stehen, bevor der Verbraucher die Entscheidung zum Kauf des Lebensmittels trifft. Der Verbraucher soll in der Lage sein sich im Vorwege zu informieren. Ausgenommen von der Nährwertkennzeichnung sind lose Waren. Zudem sind kleine Betriebe ausgenommen, die nur im lokalen Umfeld vermarkten. Das lokale Umfeld wird dabei definiert, als ein Verkaufsradius von 50km. Einige Bundesländer sind hier jedoch noch etwas offener und erlauben auch einen Umkreis von bis zu 100km. Wichtig ist, dass dies nur gilt solange man seine Lebensmittel nicht im Internet verkaufen möchte. Wer seine Lebensmittel auch online verkaufen möchte, kann dem Verbraucher nicht mündlich vorab Informationen zum Produkt mitgeben. Aus diesem Grund braucht es beim Verkaufen im Internet immer das Datenblatt mit der Nährwertkennzeichnung. Eine weitere Ausnahme sind gewisse Produkte. Dazu gehören beispielsweise Monoprodukte (z.B. Kartoffeln, Getreide), die nur aus einer Zutaten bestehen. Ebenso sind gewisse Gewürze und Kaugummi von der Nährwertkennzeichnung ausgeschlossen. Mach dich am besten mit dem Teil der Nährwertkennzeichnungsverordnung vertraut um zu erfahren, ob du der Pflicht zur Nährwertkennzeichnung bereits unterliegst.

Soll ich die Nährwertkennzeichnung durchführen?

Viele, die heute noch der verpflichtet sind die Nährwertkennzeichnung durchzuführen, machen dies trotzdem. Zum einen wollen viele Hersteller ungern später die Etiketten erneut ändern. Zum anderen wirkt es professioneller wenn die Nährwerttabelle mit abgebildet ist. Außerdem sind viele Kunden dennoch interessiert und verstehen nicht, dass gewisse Lebensmittel Hersteller laut Verordnung noch nicht zur Nährwertkennzeichnung verpflichtet sind. Ein weiteres Argument für die Nährwertkennzeichnung ist, dass man sonst ständig prüfen muss, ob man nach wie vor von der Pflicht befreit ist. Denn auch die Betriebsgröße ist ein Argument. Wenn der Betrieb nämlich mehr als 10 Mitarbeiter hat oder mehr als 1 Mio € Umsatz im Jahr, dann wird die Nährwertkennzeichnung ebenfalls zur Pflicht. Wer sich nun also einfach sofort für die Nährwerttabelle entscheidet, der fragt sich natürlich im nächsten Schritt, wie man am besten die Inhaltsstoffe der Lebensmittel ermitteln lassen kann?

Nährwertberechnung oder Analyse im Labor?

Die Verordnung zur Lebensmittel und Nährwerte Kennzeichnung erlaubt hier unterschiedliche Wege. Im ersten Schritt wirkt die Analyse im Labor als die professionellste Lösung. Bei der Nährwertanalyse im Labor zahlt man jedoch pro Probe. Wer ein großes Produktportfolio oder viele verschiedene Lebensmittel hat, für den kann das schnell sehr teuer werden. Alternativ kann man die Nährwerte auch selbst berechnen mit Hilfe einer Nährwertdatenbank. Hier gibt es in Deutschland den Bundeslebensmittelschlüssel. Diesen kann man übrigens auch für Österreich und die Schweiz anwenden. Es handelt sich um öffentliche Durchschnittswerte. Die Nährwertdatenbank liefert jedoch nur die Nährwertangaben pro 100g je Lebensmittel. Bei einem komplexen Rezept muss man die Nährwertberechnung für die einzelne Menge also nur selbst gewichten. Wer nicht ganz so fit im Umgang mit Excel ist, scheitert hier schnell. Mit dem Rezeptrechner PRO Business bieten wir Lebensmittelherstellern hier eine einfache Lösung viel Zeit & Kosten bei der Nährwertberechnung zu sparen.

Nährwertangaben Lebensmittel Pflicht

Etiketten zum ausdrucken mit dem Rezeptrechner

Um die Big7 Nährwertangaben zu berechnen brauchst du eine Jahreslizenz für den Rezpetrechner PRO Business. Damit kannst du dann auch Lebensmitteletiketten zum ausdrucken bestellen. Den Etiketten Generator, der Teil vom Rezeptrechner PRO Business ist, kannst du über diesen Link ebenfalls kostenlos ausprobieren. 

Nährwertkennzeichnung – was passiert bei einer Kontrolle?

Grundsätzlich fürchten viele Hersteller eine Lebensmittelkontrolle und haben Angst, etwas falsch zu machen. Diese Angst oder Sorge ist jedoch häufig unberechtigt. Wer sich im Vorwege mit den Pflichten auseinandergesetzt hat und die Kennzeichnung befolgt, der hat meist nichts zu fürchten. Bei einer Lebensmittelkontrolle wird eine Probe vom Lebensmittel gezogen. Es werden die Inhaltsstoffe im Labor analysiert und die Angaben mit dem Lebensmitteletikett verglichen. Dabei ist klar, dass jede Probe im Labor etwas anders ausfällt. Deswegen definiert die Nährwertkennzeichnungsverordnung sogenannte Toleranzgrenzen. Hierfür gibt es eine zweite Verordnung, die sich ausführlich mit dem Prüfverfahren befasst. Dort ist genau geregelt, wie Lebensmittelkontrolleure bei einem Prüfverfahren vorgehen müssen. Dazu gehören zum Beispiel auch gewisse Rundungsrichtlinien. Diese sollen beispielsweise sicherstellen, das ein Hersteller, der genauere Angaben macht, deswegen nicht bestraft wird. Die genauen Schritte vom Prüfverfahren können über den Link nachgelesen werden:

Verordnung für das Prüfverfahren & Leitfaden zu Toleranzgrenzen

Mehr zum Thema Toleranzen bei der Nährwertdeklaration findest du in diesem Artikel.

Nährwertkennzeichnung Pflicht

Nährwertkennzeichnung Pflicht

Wer selbstgemachte Lebensmittel verkaufen möchte, sollte die Lebensmittelinformationsverordnung (kurz LMIV) kennen. Die LMIV regelt die Lebensmittelkennzeichnung in Deutschland. Zur Lebensmittelkennzeichnung gehört auch die Nährwertkennzeichnung. Es gibt in dem Sinne keine separate Nährwertkennzeichnungsverordnung. Abgesehen von der Nährwertkennzeichnung gibt es auch eine Deklarationspflicht für Hersteller für z.B. Allergene & Zusatzstoffe. Doch es gibt auch Ausnahmen von diesen Verpflichtungen. In diesem Artikel geht es um die Nährwertkennzeichnung Pflicht und einige Ausnahmen, unter denen diese noch nicht greift.

Nährwertkennzeichnung

Nährwertkennzeichnung für Rezepte

Mit dem Rezeptrechner helfe ich Lebensmittelherstellern und Direktvermarktern Zeit & Kosten zu sparen bei Lebensmittelkennzeichnung und Nährwertberechnung. Du kannst den Rezeptrechner Online kostenlos ausprobieren. Für die Berechnung aller Big7 Nährwertangaben braucht es einen Rezeptrechner PRO Business Zugang. Damit hast du dann auch die Möglichkeit Nährwerttabellen zum ausdrucken zu erstellen. Du kannst mit dem Etiketten Generator z.B. auch vollständige Lebensmitteletiketten erstellen.

Mehr zum Thema Nährwertinformation berechnen findest du auch hier.

Video: Nährwertkennzeichnung – einfach erklärt –

In diesem Video erläutere ich die wichtigsten Aspekte der Nährwertkennzeichnung. Ich erkläre, wer der Pflicht zur Nährwertkennzeichnung unterliegt und welche Ausnahmen es gibt. Zudem zeige ich dir, wie du gemäß LMIV eigenständig die Berechnung der Nährwertkennzeichnung vornehmen kannst.

Was genau versteht man unter der Nährwertkennzeichnung?

Unter der Nährwertkennzeichnung versteht man die Angabe der sogenannten Big7 Nährwerte für Lebensmittel. Die Pflicht zur Nährwertkennzeichnung umfasst dabei für die Angabe der Nährwerte je 100g. Die Angabe der Nährwerte je Portion ist freiwillig. Zu den Big7 Nährwertangaben gehört der Brennwert (kcal, kJ), Fett, davon gesättigte Fettsäuren, Kohlenhydrate, Zucker und Salz. Die Angabe von Mineralstoffen, Spurenelementen oder Vitaminen hingegen ist freiwillig. Den genauen Wortlaut kann man in der Verordnung Abschnitt „Nährwertdeklaration“ nachlesen.

Unter gewissen Umständen (wenn beispielsweise ein Produkt explizit im Bezug auf Vitamine beworben wird), sind diese jedoch ebenfalls mit anzugeben. Dafür gibt es jedoch eine separate Verordnung für Nahrungsergänzungsmittel.

Die Lebensmittel Nährwertangaben je 100g müssen zudem in einer vordefinierten Reihenfolge und in Tabellenform zur Verfügung gestellt werden. Wichtig ist zudem, dass die Nährwerttabelle gut leserlich auf beispielsweise der Verpackung abgebildet ist. Wichtig ist, dass der Verbraucher sich vor dem Kauf über das Produkt informieren kann.

Wer unterliegt der Pflicht zur Nährwertkennzeichnung?

Grundsätzlich sind Hersteller von vorverpackten Lebensmitteln zur Nährwertkennzeichnung verpflichtet. Wird das Produkt erst vor den Augen vom Verbraucher (z.B. am Tresen beim Metzger oder Bäckerei) verpackt, ist wiederum keine Nährwertdeklaration notwendig. Bei letzterem handelt es sich um lose Ware. Somit sind auch Gastronomie Betriebe oftmals nur zur Allergenkennzeichnung, aber nicht nur Nährwertkennzeichnung verpflichtet (mehr über die Pflicht zur Nährwerttabelle in Restaurants in diesem Artikel) . Wenn jedoch der Bäckerei oder Konditoreibetrieb beispielsweise zu Weihnachten oder Ostern verpackte Kekse anbieten möchte, so benötigt es hierfür ebenfalls eine Nährwertkennzeichnung. Mehr zu diesem Thema findest du auch im Artikel Nährwertangaben Pflicht für Lebensmittel.

Die Nährwertkennzeichnung Pflicht verlangt, dass die Nährwerttabelle auf dem Etikett vom Lebensmittel abgebildet wird. Dies geht einher mit weiteren Angaben für Lebensmitteletiketten, die in der Lebensmittelinformationsverordnung und dem Leitfaden der EU Kommission geregelt sind.

Welche Ausnahmen für die Nährwertkennzeichnung gibt es?

Es gibt gewisse Lebensmittel die von der Pflicht zur Nährwertkennzeichnung ausgenommen sind. Ebenso gibt es eine gewisse Betriebs- und Vermarktungsgröße, die befreit ist. So unterliegen beispielsweise Monoprodukte nicht der Nährwertkennzeichnungspflicht. Monoprodukte sind Produkte, die nur aus einer Zutat bestehen (z.B. Äpfel, Kartoffeln). Auch einige weitere Lebensmittel wie z.B. Kaugummi oder Gewürze benötigen keine Kennzeichnung.

Kleine Betriebe, die nur im lokalen Umfeld vermarkten (Direktvermarkter, Hofläden) sind ebenfalls von der Pflicht zur Nährwertkennzeichnung befreit. Anders ist es jedoch, wenn die Betriebe die Produkte auch im Fernabsatz vermarkten. Wer Lebensmittel im Internet verkaufen kann, kann den Verbraucher nicht aktiv informieren. Das heißt, der Verbraucher muss sich im Vorwege mit dem Produkt auseinandersetzten. Dies macht erforderlich, dass bereits bei dem Datenblatt vom Produkt online auch die Nährwerttablle einsehbar ist.

Wie kommt man seiner Nährwertkennzeichnung Pflicht nach?

Wer der Nährwertkennzeichnung Pflicht unterliegt, wird sich im nächsten Schritt fragen, wie man die Nährwertangaben berechnen kann. Grundsätzlich erlaubt die LMIV verschiedene Wege um die Nährwerte zu ermitteln.

Laboranalyse

Man kann die Lebensmittel im Labor analysieren lassen. Eine Nährwertanalyse ist jedoch relativ aufwendig und komplex. Man muss das Produkt erst einschicken und zahlt pro Lebensmittelprobe häufig sogar schon einen fast dreistelligen Betrag.

Berechnung der Nährwerte

Alternativ darf man die Berechnung der Nährwertangaben auch selbst durchführen. Dies ist allerdings mit viel manuellen Aufwand verbunden. Hinzu kommt, dass sich viele Hersteller in dem Bereich nicht gut auskennen und nicht wissen, welche Quelle man nutzen kann. Als Quelle eignet sich der Bundeslebensmittelschlüssel (kurz BLS). Mit dem BLS bekommt man Zugriff auf eine Datenbank mit Nährwertangaben pro 100g für > 10 000 verschiedene Rohstoffe. Man muss jedoch die Rohstoffe nun manuell mit der Menge umrechnen um für ein gesamtes Gesamt die Nährwerte zu ermitteln. Im Anschluss muss man auch noch Reduktionsfaktoren berücksichtigen. Das ist für viele Hersteller viel Aufwand, insbesondere wenn sich Rezepturen ändern.

Nährwerte Berechnen mit dem Rezeptrechner

Mit dem Rezeptrechner helfen wir Herstellern & Direktvermarktern Zeit & Kosten zu sparen bei Lebensmittelkennzeichnung und Nährwertberechnung. Man kann beim Rezeptrechner direkt vollständige Zutatenlisten mit Mengen für Rezepturen eingeben. Durch Angabe vom Reduktionsfaktor kann der Flüssigkeitsverlust bei der Nährwertberechnung berücksichtigt werden. Es erfolgt die Nährwertberechnung je 100g, je Portion und je Rezept. Im Anschluss kann man dann aus der Rezeptur auch eine Nährwerttabelle erstellen zum ausdrucken oder ein Lebensmitteletikett erstellen. Nutzer vom Rezeptrechner PRO Business erhalten dabei Zugang zum Bundeslebensmittelschlüssel.

Nährwertkennzeichnung

Toleranzen bei der Nährwertkennzeichnung

Einige Hersteller sind verunsichert, inwiefern die eigenständige Berechnung den Anforderungen gemäß LMIV entspricht. Wichtig ist dabei, dass für die LMIV nicht der Weg, sondern das Ergebnis wichtig ist. Die Lebensmittelanalyse im Labor mag hier der genauere Weg sein. Allerdings ist es so, dass auch die Lebensmittelprobe gewissen Schwankungsbandbreiten unterliegt. Kein Lebensmittel (vor allem natürliche Lebensmittel) weißt genau den gleichen Nährwert auf. Auch die die Proben unterliegen einer gewissen Schwankungsbandbreite. Deswegen definiert die LMIV auch gewisse Toleranzgrenzen. Das bedeutet, dass im Falle einer Kontrolle durch den Lebensmittelkontrolleur die obere und untere Grenze für die Nährwertangabe basierend auf der Nährwertkennzeichnung definiert werden. Es wird dann eine Laborprobe gezogen, die sich dann für jeden Nährwert im Rahmen der vordefinierten Toleranzgrenzen bewegen darf. Dabei definiert ein Leitfaden auch die genauen Rundungsrichtlinien für genau diese Kontrolle.

Mehr zur Nährwertkennzeichnungsverordnung findest du auch in diesem Artikel. 

Nährwertangaben Tabelle

Nährwertangaben Tabelle

Mit dem Rezeptrechner kannst du Nährwertangaben berechnen und daraus eine Tabelle zum ausdrucken als PNG, PDF oder JPG erstellen. Häufig ist in dem Zusammenhang auch die Rede von einer Inhaltsstoffe Tabelle für Lebensmittel. Grundsätzlich ist damit aber das gleiche gemeint. 

Für wen besteht die Pflicht für Nährwertangaben?

Die LMIV regelt die Lebensmittelkennzeichnung. Dazu gehört auch die Nährwertangaben Pflicht. Als Hersteller von Lebensmitteln in verpackter Form ist man zur Nährwertdeklaration verpflichtet. Ausnahmen von der Pflicht Nährwertangaben zur Verfügung zu stellen, besteht nur für kleine Hersteller, die im Umkreis von 50 – 100km vermarkten (Direktvermarkter). Wer jedoch seine Lebensmittel im Internet verkaufen möchte, ist ebenfalls zur Angabe der Nährwerte verpflichtet.

Nährwertangaben berechnen

Nährwertangaben berechnen

Mit dem Rezeptrechner kannst du die Nährwertangaben für deine Rezepte und Lebensmittel berechnen und im Anschluss eine Tabelle mit allen Nährwertangaben zum ausdrucken als PNG, JPG oder PDF erstellen. Über den Button kannst du den Nährwertrechner kostenlos ausprobieren.

Wie sieht die Nährwertangaben Tabelle aus?

Die Tabelle mit den Nährwertangaben folgt einer klaren Struktur und Reihenfolge. Die Nährwerte müssen tatsächlich in Tabellenform dargestellt werden. Nur in Ausnahmefällen, wenn die Verpackung sehr klein ist, kann man auch in Textform darstellen. Die Tabelle muss zudem die Nährwertangaben pro 100g beinhaltet. Über der Tabelle steht die Überschrift „Durchschnittliche Nährwertangaben pro 100„.

Die Reihenfolge der Nährwertangaben folgt immer dem gleichen Schema. Ganz oben steht der Brennwert in kcal und kJ. Es folgt der Fettgehalt und die gesättigten Fettsäuren. Da die gesättigten Fettsäuren Teil vom gesamten Fettgehalt sind, sind diese als „davon“ auszuweisen. Im Anschluss folgen die Kohlenhydrate und „davon Zucker“. Zu guter letzt muss noch der Salzgehalt angegeben werden. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von den Big7 Nährwerten. Die Angabe von weiteren Angaben wie beispielsweise den Ballaststoffen ist freiwillig. Ebenso können freiwillig auch Nährwertangaben pro Portion und die Angabe der Referenzmenge gemacht werden. Beides ist jedoch ebenfalls freiwillig. Auch die Kennzeichnung vom Nutri Score erfolgt nur auf freiwilliger Basis.

Tabelle mit Nährwertangaben

Zudem ist wichtig, dass es sich um die Angaben der Nährwerte in dem Zustand handelt, in dem das Lebensmittel erworben wurde. Wenn du also zum Beispiel einen Kuchen im Glas verkaufst, dann muss es sich um die Angaben für den fertig gebackenen Kuchen handeln. Bei der Nährwertberechnung ist dann beispielsweise der Reduktionsfaktor zu berücksichtigen. Dieser beeinflusst die Nährwerte pro 100g denn beim Backen verliert das Lebensmittel Flüssigkeit, wodurch die Nährwertdichte größer wird, das heißt, die Nährwerte pro 100g werden mehr.

Nährwertangaben berechnen mit dem Rezeptrechner

Mit dem Rezeptrechner helfen wir Lebensmittelherstellern und Direktvermarktern dabei, Zeit & Kosten bei der Kennzeichnung der Lebensmittel und Nährwertberechnung zu sparen. Zur Nährwertberechnung kann man den Rezeptrechner Online nutzen. Eine Schritt für Schritt Anleitung zur Nutzung vom online Nährwertrechner findet man über folgenden Link. Die Nutzung ist in Summe aber auch sehr einfach. Über das Suchfeld gibt man Zutaten ein. In der kostenlosen Variante bekommt man ungefähr 1000 Zutaten angezeigt. In der PRO Business Variante bekommt man zudem Zugang zum Bundeslebensmittelschlüssel mit > 10.000 Zutaten.

Man gibt also eine Zutat nach der anderen ein. Alternativ kann man auch die Importfunktion verwenden. Im Anschluss kann man die Mengen und Einheiten auswählen. Man kann die Mengen & Einheiten dann direkt für ein vollständiges Rezept eingeben. Die Nährwertangaben pro 100g werden automatisch berechnet. Über den Reduktionsfaktor kann man dann noch die Zubereitung mit reflektieren.

Der Rezeptrechner kann sofort kostenlos ausprobiert werden. Um die vollständigen Big7 Nährwertangaben zu berechnen, braucht es dann einen Rezeptrechner PRO Business Zugang. Damit bekommt man Zugriff auf alle Funktionen und kann beispielsweise auch eine Tabelle mit Nährwertangaben zum ausdrucken erstellen.

Nährwertangaben berechnen

Nährwertangaben berechnen

Mit dem Rezeptrechner kannst du die Lebensmittel Nährwertangaben für deine Rezepte berechnen und im Anschluss eine Tabelle mit allen Nährwertangaben zum ausdrucken als PNG, JPG oder PDF erstellen. Über den Button kannst du den Nährwertrechner kostenlos ausprobieren.

Nährwerttabelle zum ausdrucken erstellen

Um eine Tabelle mit Nährwertangaben zum ausdrucken zu erstellen, nutzt man am besten den Etiketten Generator. Damit kann man sowohl Nährwerttabellen aber auch vollständige Lebensmitteletiketten zum ausdrucken als PNG, JPG oder PDF erstellen. Die Dateien kann man dann mit einem Etikettendrucker ausdrucken (siehe auch Lebensmittel Etiketten Vorlagen). Viele nutzen die Dateien aber auch als Vorlage um diese an eine Agentur zu geben, die daraus Hochglanz Etiketten erstellt. Die Etiketten Vorlagen können im Layout noch beliebig angepasst werden. So kann man die Schriftgröße einstellen. Man kann Hochformat oder Querformat auswählen. Man kann die Farben und das Layout generell anpassen. Zudem kann man auch die weiteren Etiketten Angaben (Herkunft, MHD, Aufbewahrungshinweise) und vor allem die Zutatenliste mit QUID Regelung mit einfügen. Auch das Nettogewicht oder die Füllmenge kann mit angegeben werden.

Nährwerttabelle zum ausdrucken

Etiketten Generator

Mit dem Etiketten Generator vom Rezeptrechner kannst du deine Nährwertangaben Tabelle auch direkt als PNG, JPG oder PDF im richtigen Format erstellen. Hier mehr erfahren: