Fixkosten belegte Brötchen

Fixkosten belegte Brötchen

Fixkosten berechnen: Beispiel belegte Brötchen

Im Artikel zur Kalkulation belegte Brötchen haben wir gezeigt, wie du den Wareneinsatz und vollständige Verkaufspreise für deinen Betrieb berechnen kannst. Für die Ermittlung der Fixkosten habe ich empfohlen, zunächst einen einfachen Ansatz zu wählen und mit der Deckungsbeitragsquote zu arbeiten. Das hat den Vorteil, dass man die Fixkosten nicht sofort so im Detail verstehen muss. Als grobe Richtlinie habe ich empfohlen, eine Deckungsbeitragsquote von 60-70% anzupeilen. Wenn du deine Verkaufspreise so setzt, dass du die Deckungsbeitragsquote von 60-70% erreichst, bist du ganz gut dabei.

Dieser Ansatz setzt natürlich nach wie vor vorraus, dass du den Wareneinsatz für deine Rezepte berechnet hast bzw. regelmäßig neu ermittelst. Hier kann dir die Rezeptrechner Software viel Zeit sparen bei der Kalkulation für deine Rezepte. In diesem Artikel möchte ich dir nun noch einen weiteren Ansatz zeigen um deine Fixkosten zu berechnen. Hier zeige ich dir nun, wie du alternativ mit einem pauschalen Fixkosten-Aufschlag oder einem prozentualen Fixkosten-Aufschlag kalkulieren kannst.

Kalkulation leicht gemacht | Rezeptrechner Software

 Mit dem Rezeptrechner helfen wir Gastronomie-Betrieben bei der Kalkulation und Rezeptverwaltung. Es handelt sich um eine webbasierte Software. Das hat den Vorteil, dass man von überall auf die eigenen Rezepte zugreifen kann. Rohstoffpreise können zentral für die Zutaten hinterlegt werden. Man gibt die Rezepte (Zutaten und Mengen) ein. Auf Basis der Mengen wird dann automatisch der Wareneinsatz berechnet. Man kann dann weitere KOsten-Elemente für Arbeitsaufwand, Material und Fixkosten-Aufschläge hinterlegen. Die Preiskalkulation ist dabei sehr einfach und verständlich aufgebaut. Man kann sich online registrieren und ein paar Aspekte auch kostenlos ausprobieren. 

Kalkulationssoftware Gastronomie Wareneinsatz und Verkaufspreise

Was gehört alles zu den Fixkosten?

Fixkosten sind die Kosten, die in deinem Betrieb „laufen“, egal ob du heute 20 oder 200 belegte Brötchen verkaufst – typischerweise gehören dazu Miete & Nebenkosten, Grundpersonal/Mindestbesetzung, Energie-Grundlast (Kühlung, Licht, Geräte), Versicherungen & Beiträge, Software/Telefon/IT, Geräte/Wartung/Abschreibung, Reinigung & Entsorgung sowie Verwaltung/Backoffice. Wie sich diese Blöcke zusammensetzen, hängt stark vom Einsatzbereich ab – hier drei realistische Beispiel-Aufteilungen als Orientierung:

Gemeinschaftsverpflegung (Kantine/Mensa) – ca. 320.000 € / Jahr

  • Grundpersonal/Mindestbesetzung: 210.000 €

  • Miete & Nebenkosten: 40.000 €

  • Energie-Grundlast: 22.000 €

  • Geräte/Wartung/Abschreibung: 18.000 €

  • Reinigung & Entsorgung: 12.000 €

  • Versicherungen & Beiträge: 6.000 €

  • Software/Telefon/IT: 5.000 €

  • Verwaltung/Backoffice: 7.000 €

Retail/Tankstelle/Kiosk – ca. 190.000 € / Jahr

  • Miete & Nebenkosten: 55.000 €

  • Grundpersonal/Mindestbesetzung: 105.000 €

  • Energie-Grundlast: 12.000 €

  • Geräte/Wartung/Abschreibung: 7.000 €

  • Reinigung & Entsorgung: 5.000 €

  • Versicherungen & Beiträge: 3.500 €

  • Software/Telefon/IT: 2.500 €

Catering – ca. 140.000 € / Jahr

  • Grundpersonal/Mindestbesetzung: 75.000 €

  • Miete & Nebenkosten: 24.000 €

  • Energie-Grundlast: 8.000 €

  • Geräte/Wartung/Abschreibung: 10.000 €

  • Reinigung & Entsorgung: 4.000 €

  • Versicherungen & Beiträge: 4.000 €

  • Software/Telefon/IT: 3.000 €

  • Verwaltung/Backoffice: 7.000 €

  • Logistik-Fixkosten (Fahrzeug/Grundkosten): 5.000 €

Sind Personalkosten Fixkosten?

Jein – und genau deshalb sorgen Personalkosten in der Brötchen-Kalkulation so oft für Chaos. Ein Teil des Personals ist faktisch fix, weil du eine Mindestbesetzung brauchst: Theke/Produktion muss laufen, Vorbereitung und Reinigung passieren, Kühlung und Auslage werden betreut – auch wenn an einem Tag weniger verkauft wird. Dieser Anteil verhält sich wie Fixkosten und kann sinnvoll als Grundpersonal/Mindestbesetzung in den Fixkostenblock.

Gleichzeitig gibt es einen variablen Anteil, der direkt mit der Menge steigt oder fällt: das Belegen pro Stück (und ggf. Verpacken/Etikettieren). Das lässt sich oft sauber als Minutenkosten modellieren: Minuten pro Brötchen × Minutenlohn (inkl. Lohnnebenkosten). Das Dilemma: Wenn du alles Personal als Fixkosten rechnest, wirken Brötchen schnell „zu teuer“ – wenn du alles als variabel rechnest, unterschätzt du die Kosten an Tagen mit niedriger Auslastung. In der Praxis funktioniert häufig ein Hybrid am besten: Mindestbesetzung = Fixkosten, Belegzeit je Brötchen = variable Kosten. So bleibt die Kalkulation realistisch und reagiert trotzdem sauber auf Mengen- und Prozessänderungen.

Fixkostenaufschlag berechnen: die wichtigste Formel

Ganz simpel:

Fixkostenaufschlag pro Brötchen = Fixkosten (anteilig) pro Jahr ÷ Brötchen pro Jahr

oder

Fixkostenaufschlag in % = Fixkosten pro Jahr ÷ Wareneinsatz pro Jahr x 100

Und jetzt rechnen wir das mit Zahlen durch – inklusive Summe aller Fixkostenaufschläge.

Beispielrechnung: Fixkostenaufschläge je Kostenblock (inkl. Summe)

Fixkosten pro Jahr (Annahme)

Fixkostenblock Betrag/Jahr
Miete + Nebenkosten 36.000 €
Personal Grundteam (Mindestbesetzung) 50.000 €
Energie (Grundlast) 8.000 €
Reinigung/Entsorgung 4.000 €
Versicherungen/Software/Telefon 4.000 €
Geräte/Wartung/Abschreibung 5.000 €
Verwaltung/sonstiges 1.000 €
Fixkosten gesamt/Jahr 108.000 €

Umrechnung auf Fixkostenaufschlag pro Brötchen

Brötchen/Jahr: 54.000

Fixkostenblock Betrag/Jahr Aufschlag pro Brötchen
Miete + Nebenkosten 36.000 € 36.000 ÷ 54.000 = 0,67 €
Personal Grundteam 50.000 € 50.000 ÷ 54.000 = 0,93 €
Energie 8.000 € 8.000 ÷ 54.000 = 0,15 €
Reinigung/Entsorgung 4.000 € 4.000 ÷ 54.000 = 0,07 €
Versicherungen/Software/Telefon 4.000 € 4.000 ÷ 54.000 = 0,07 €
Geräte/Wartung/Abschreibung 5.000 € 5.000 ÷ 54.000 = 0,09 €
Verwaltung/sonstiges 1.000 € 1.000 ÷ 54.000 = 0,02 €
Summe Fixkostenaufschläge 108.000 € 2,00 € pro Brötchen

Ergebnis: In diesem Beispielbetrieb müssen allein zur Fixkostendeckung 2,00 € pro Brötchen erwirtschaftet werden – zusätzlich zu Wareneinsatz, Verpackung und ggf. variabler Belegzeit.

Fixkosten Kalkulation Gastronomie

Umrechnung auf Fixkostenaufschlag in % 

Um hingegen den Fixkosten Aufschlag in % für deine Brötchen zu berechnen, benötigst du die Herstellungskosten (variable Kosten) für deine Brötchen pro Jahr.

Angenommen, die Summe aus Wareneinsatz und Verpackungsmaterial liegt bei 28.000 € pro Jahr, dann berechnet sich der Fixkosten-Aufschlag wie folgt:

Fixkostenaufschlag in % = Fixkosten pro Jahr ÷ Wareneinsatz pro Jahr x 100

Fixkostenaufschlag in % = 108.000 €  ÷ 28.000 € x 100 = 386 % (gerundet)

Ergebnis: In diesem Beispielbetrieb müssen allein zur Fixkostendeckung also jeweils 386% auf den Wareneinsatz aufgeschlagen werden.

Kalkulation schnell & einfach mit dem Rezeptrechner

Mit der Rezeptrechner Software kannst du schnell & einfach den Wareneinsatz für deine Rezepte berechnen. Du gibst dazu die Zutaten und Mengen in die Software ein. Außerdem kann man zentral die Rohstoffpreise für die Zutaten hinterlegen.

So berechnet sich im Handumdrehen der Wareneinsatz pro Portion, pro Rezept oder pro 100g.

Außerdem kann man in der Rezeptrechner Software auch die Fixkosten als Aufschlag hinterlegen. Wir decken die oben genannten Ansätze ab. Das heißt, du kannst den Fixkosten Aufschlag als Pauschale (€ pro Portion) hinterlegen. Du kannst aber auch den prozentualen Ansatz wählen und z.B. auf den Wareneinsatz einen selbstgewählten Fixkostenaufschlag in % aufschlagen lassen.

Jetzt Loslegen & Ausprobieren

Es handelt sich beim Rezeptrechner um eine webbasierte Software. Du kannst dich kostenlos registrieren und ein paar Funktionen in der DEMO auch ausprobieren. Den Zugang zur Vollversion kann man direkt online buchen unter rezeptrechner.de/gastronomie.

Unser Fokus liegt auf Betrieben, die keine komplexe Warenwirtschaft benötigen. Viele Betriebe nutzen Excel für die Kalkulation, doch müssen immer wieder feststellen, dass Excel an seine Grenzen kommt. Mit der Rezeptrechner Software können Betriebe die Rezepte digitalisieren und jederzeit von überall mit ihrem Account auf die Rezepte zugreifen.

Kalkulationssoftware Gastronomie Wareneinsatz und Verkaufspreise

Weitere Tipps & Tricks für Gastronomie Betriebe

Lebensmittelkennzeichnung: Belegte Brötchen

In diesem Artikel widmen wir uns der Lebensmittelkennzeichnung. Ich erläutere, was man als Betrieb bei der Lebensmittelkennzeichnung gemäß LMIV beachten sollte. Am Beispiel belegte Brötchen zeige ich dir außerdem, wie du mit Hilfe der Software Lebensmitteletiketten erstellen und drucken kannst. Hier geht’s zum Artikel Lebensmittelkennzeichnung: Belegte Brötchen verkaufen

Fixkosten Gastronomie

In diesem Artikel erläutern wir noch einmal die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Ansätze zur Fixkosten Kalkulation in der Gastronomie.

Wir berechnet man die monatlichen Fixkosten für ein Restaurant?

In diesem Artikel schauen wir uns noch einmal genauer die Fixkosten Kalkulation für ein Restaurant an: Wie berechnet man die monatlichen Fixkosten für ein Restaurant? Hier geht’s zum Artikel: Monatliche Fixkosten Restaurant berechnen 

 

Wie berechnet man die monatlichen Fixkosten für ein Restaurant?

Wie berechnet man die monatlichen Fixkosten für ein Restaurant?

Wie berechnet man die monatlichen Fixkosten für ein Restaurant?

Wer ein Restaurant oder einen gastronomischen Betrieb betreibt, sollte die Fixkosten im Blick haben. Die Fixkosten sind ein wichtiges Kosten-Element, welches man nicht so ohne Weiteres von heute auf morgen abschalten kann. Gleichzeitig ist es wichtig bei der Preiskalkulation für die Gastronomie die Fixkosten im Blick zu haben. Damit kalkuliert man sauber und stellt sicher, dass man nicht still und heimlich Gewinn liegen lässt. In diesem Artikel zeige ich dir, wie man die monatlichen und jährlichen Fixkosten berechnet und dies in die Preiskalkulation mit einfließen lässt. Außerdem gehen wir darauf ein, ob man Personalkosten als Fixkosten betrachten sollte. Zu guter letzt zeige ich dir, wie du mit der Rezeptrechner Software dann die Preiskalkulation für deine Rezepte und Gerichte durchführen kannst.

Software für Kalkulation in der Gastronomie 

Mit der Rezeptrechner Software helfen wir Gastronomie-Betrieben, Zeit und Kosten zu sparen bei der Kalkulation, Kennzeichnung und Rezeptverwaltung. Es handelt sich um eine webbasierte Software. Man gibt dort die Zutaten und Mengen der Gerichte ein. Für die Zutaten kann man die Preise ergänzen und so auf Knopfdruck den Wareneinsatz sowie vollständige Verkaufspreise ermitteln. Die Software eignet sich besonders gut für Gastronomie Betriebe, die kein komplexes Warenwirtschaftssystem benötigen.

Kalkulation für Gastronomie

Was gehört zu den Fixkosten für ein Restaurant?

Um die monatlichen Fixkosten für ein Restaurant zu berechnen, benötigst du zunächst eine Vorlage für die einzelnen Fixkosten Blöcke. Im folgenden findest du eine Liste aller Fixkosten, die typischerweise für ein Restaurant anfallen:

  • Personalkosten – dazu gleich noch mehr
  • Raumkosten (Miete)
  • Versicherungen
  • Fahrzeugkosten
  • Werbe-/ Reisekosten
  • Reparatur
  • Sonstige Kosten

Fixkosten sind all die Kosten, die nicht direkt von den Verkaufszahlen abhängen. Diese Kosten fallen also so oder so an, egal ob man mehr oder weniger verkauft. Nun kann es natürlich sein, dass man bei deutlicher Steigerung vom Absatz auch mehr Personal oder einen größeren Raum benötigt. Das wären dann sprunghafte Kosten, die jedoch immer noch als Fixkosten zu betrachten sind. Denn solche Kosten steigen nicht linear mit dem Absatz.

Nicht zu den Fixkosten zählen Wareneinsatz (Rohstoffkosten) und Material/ Verpackung. Dabei handelt es sich um variable Kosten. Je mehr man verkauft, desto mehr dieser Kosten fallen an.

Wie berechnet man die Fixkosten für ein Restaurant?

Um deine monatlichen Fixkosten für ein Restaurant zu berechnen, gehst du wie folgt vor:

Hast du bereits ein laufendes Geschäft, dann verwendest du am besten die BWA um die verschiedenen Kosten-Elemente zu ermitteln. Hast du noch kein laufendes Geschäft, kannst du die Vorlage verwenden um die Fixkosten grob zu kalkulieren.

Grundsätzlich empfehle ich immer die Fixkosten von mehreren Monaten zu betrachten und durch die Anzahl der Monate zu verteilen. Idealerweise nimmst du ein vollständiges Kalenderjahr und teilst die Kosten durch 12 Monate. Viele Fixkosten wie Versicherungen oder Reparaturen fallen nicht in jedem Monat in gleichem Umfang an. Es ist also wichtig, dass man mit einem Durchschnitt kalkuliert.

Ermittle also die Summe aller Fixkosten für das letzte Jahr und korrigiere die Kosten, bei denen du weisst, dass diese sich verändern werden (zum Beispiel durch Mieterhöhungen). Selbst wenn du keine Reparaturkosten hast, solltest du immer auch hierfür etwas Budget einplanen. Denn Reparaturen fallen nicht linear an, können jedoch unerwartet ziemlich ins Gewicht fallen.

  1. Summiere alle Fixkosten von einem Kalenderjahr oder einem bekannten Zeitraum auf (Beispiel: 11 Monate)
  2. Teile die Gesamtsumme durch die Anzahl der Monate (11)
  3. Nun kennst du die Fixkosten pro Monat

 

Fixkosten Beispiel

Auf der rechten Seite findest du ein Beispiel für eine Fixkosten Kalkulation und die monatlichen Fixkosten für ein Restaurant. Wie du sehen kannst, habe ich die Daten für 11 Monate aus dem Vorjahr vorliegen. Das ist ein guter Zeitraum als Grundlage für die Fixkosten Kalkulation. Zunächst bilde ich die Summe aller Fixkosten mit und ohne Personal. Wie du sehen kannst, bildet das Personal einen großen Kostenblock.

Ohne Personalkosten liegt der Fixkosten Aufschlag nur bei rund 20%. Ich könnte nun also diesen Aufschlag für meine weitere Kalkulation verwenden und dann für die Gerichte den tatsächlichen Arbeitsaufwand berücksichtigen. Oder ich schließe die Personalkosten direkt mit in den Fixkosten Aufschlag ein. Letzteres spart viel Zeit und ist deutlich einfacher .

Mit der Rezeptrechner Software bilden wir übrigens beide Kalkulationsmethoden ab. Das heißt, du kannst die Fixkosten Aufschläge mit oder ohne Personal berücksichtigen und dann entweder den Arbeitsaufwand weglassen oder mit angeben.

Fixkosten Rechner Beispiel

Sind Personalkosten auch Fixkosten?

Grundsätzlich würde ich empfehlen, die Personalkosten immer als Fixkosten zu betrachten. Das hilft dabei, die Kalkulation der Preise und Kosten nicht zu aufwendig zu gestalten. Und insbesondere, wenn du dich noch etwas unwohl mit der Kalkulation fühlst, ist ein einfacher Ansatz oftmals besser.

Der andere Grund, weshalb man Personalkosten als Fixkosten betrachten sollte, ist, weil man meistens Personalkosten auch nicht von heute auf morgen abschalten kann. Und auch wenn du nicht so viel an einem Tag verkaufst, sind die Personalkosten dennoch vorhaben.

In einigen wenigen Fällen kann man bei der Kalkulation von Rezepturen auch den Arbeitsaufwand und einen Stundensatz ansetzen. Das kann dabei helfen, besser zu verstehen, wie aufwendig einzelne Gerichte sind um dies im Preis zu berücksichtigen. Das Problem ist jedoch, dass man damit die Tatsache ignoriert, dass nicht alle Service-Kräfte direkt am Erstellen der Gerichte beteiligt sind. Dann wird es kompliziert weil man eine Mischkalkulation machen muss und sich dabei oft verzettelt.

Wichtig ist vor allem, dass man nicht beides macht. Falsch wäre, die Personalkosten sowohl als Fixkosten anzusetzen und trotzdem zusätzlich noch den Arbeitsaufwand zu berücksichtigen.

Wann macht es Sinn, den Arbeitsaufwand vom Personalkosten zu berücksichtigen?

In wenigen Ausnahmefällen kann es Sinn machen, doch einmal den Ansatz vom Arbeitsaufwand zu nutzen. Und zwar immer dann, wenn du verstehen möchtest, ob sich ein Gericht überhaupt lohnt. Vor allem bei sehr aufwendigen Gerichten kann es sein, dass die Profitabilität nicht hoch ist, weil das Gericht deutlich aufwendiger in der Zubereitung ist und sich gar nicht zu einem deutlich höheren Preis verkauft.

Für so einen Fall kann man mal den Fixkosten Aufschlag durch den Arbeitsaufwand ersetzen. Achte jedoch darauf, dass du den Fixkosten Aufschlag nur reduzierst und nicht komplett rausnimmst. Später zeige ich dir noch, wie du das mit der Rezeptrechner Software gut umsetzen kannst.

Wie berechne ich den Fixkosten Aufschlag in %?

Sobald du deine monatlichen Fixkosten kennst, kannst du im nächsten Schritt den Fixkosten Aufschlag in Prozent berechnen. Hierzu benötigst du nun noch deine variablen Kosten pro Monat. Zu den variablen Kosten zählen Wareneinsatz und Material/ Verpackung. Addiere auch diese Kosten auf und teile die Summe durch die Anzahl der Monate. Am besten nutzt du den gleichen Zeitraum wie bei den Fixkosten.

Wichtig: Du müsstest nun alle Kosten einmal berücksichtigt haben. Fehlen noch Kosten, dann überlege, ob diese zu Fixkosten oder variablen Kosten zählen.

Formel für Fixkosten Aufschlag in %:

Fixkostenaufschlag (%) = (Fixkosten pro Monat / variable Kosten pro Monat) × 100

Wenn Personalkosten in den Fixkosten enthalten sind, kann ein Fixkostenaufschlag von ~300–500% absolut normal sein. Das wirkt erstmal hoch, spiegelt aber die Realität vieler Gastronomiebetriebe wider: Zutaten sind selten der größte Kostenblock. Mehr dazu findest du auch unter Fixkosten Gastronomie.

Wie nutze ich den Fixkosten Aufschlag für die Kalkulation?

Den Fixkosten Aufschlag kannst du nun für die Preiskalkulation deiner Gerichte einsetzen. Dafür gehst du wie folgt vor:

  1. Ermittle nun den Wareneinsatz (pro Gericht) —> Hierbei kann dir die Rezeptrechner Software helfen
  2. Berechne den Fixkosten-Aufschlag: Wende auf den Wareneinsatz pro Gericht den Fixkosten Aufschlag an
  3. Addiere Wareneinsatz und Fixkosten Aufschlag
  4. Addiere dazu noch eine Marge und die Mehrwertsteuer

So ergibt sich ein guter Verkaufspreise für dein Gericht. Vergleiche diesen Verkaufspreis nun mit den typischen Preisen, die dein Mitbewerb verlangt. Liegt das Ganze ganz gut im Rahmen? Wenn dein Preis günstiger ist, kannst du den Preis dennoch etwas höher ansetzen. Vielleicht warst du etwas sparsam bei deinem Margen-Anspruch.

Ist dein kalkulierter Preis hingegen deutlich teurer? Dann sind deine Kosten oder dein Margen-Anspruch ggf. etwas zu hoch – oder du kaufst zu teuer ein. Dann schau dir etwas genauer die Kostend einer Rezepturen an.

So kalkulierst du Gerichte mit der Rezeptrechner Software

Mit der Rezeptrechner Software helfen wir Gastronomie-Betrieben (z.B. Restaurants) Zeit zu sparen bei der Kalkulation und Rezeptverwaltung. Einige dieser Funktionen kannst du auch kostenlos ausprobieren. So funktioniert’s:

  1. Kostenlos Registrieren
  2. Upgrade durchführen – mehr zu den Preisen findest du hier: https://rezeptrechner.de/preise
  3. Rezepte eingeben (Zutaten und Mengen)
  4. Rohstoffpreise hochladen
  5. Fixkosten Aufschlag eingeben
  6. Preise ablesen

Es handelt sich um eine webbasierte Software. Das hat den Vorteil, dass man von überall auf die Rezepte zugreifen kann. Wir bilden diverse Lösungen zur Kalkulation und Rezeptverwaltung ab. Man kann auch Rezeptblätter und Arbeitsanweisungen erstellen, Allergene Listen generieren (Allergene für Restaurant kennzeichnen) und viele weitere Tools nutzen, die im Alltag viel Zeit sparen.

 

NEU: Einkaufslisten erstellen für Gastronomie

NEU: Einkaufslisten erstellen für Gastronomie

Themen rund um Rezeptkalkulation beschäftigten Gastronomie Betriebe zunehmend aufgrund ständig steigender Rohstoffpreise. Und gleichzeitig bleibt aufgrund von Personalfluktuation immer weniger Zeit für das Thema. Der Koch wird vom Controlling oft gebeten, die Kalkulation direkt mitzuliefern um sicherzustellen, dass man im Budget bleibt. In der Gemeinschaftsverpflegung gibt es oft vordefinierte Verkaufspreise. Es muss also sichergestellt werden, dass die Mischkalkulation passt und der durchschnittliche Wareneinsatz im Rahmen bleibt. Im Catering wiederum muss sichergestellt werden, dass die Angebote so kalkuliert sind, dass noch Marge übrig bleibt. Viele Betriebe stellen sich also eine Frage, die ungefähr in die folgende Richtung geht.

Wie erstellt man für Gerichte automatisch eine Einkaufsliste und kalkuliert den Wareneinsatz in der Gastronomie?

Mit der Rezeptrechner Software können Gastronomie Betriebe Gerichte gleichzeitig kalkulieren und hierfür Einkaufslisten erstellen. Dazu geben die Betriebe Portionsmengen und Stückzahlen ein und bekommen automatisch eine vollständige Einkaufsliste inklusive Wareneinsatz für die gesamte Produktion. Das ist ideal für kleine Restaurants und Cafés, funktioniert aber genauso gut für Catering, Gemeinschaftsverpflegung (Menü Kalkulation) und wachsende Betriebe mit mehreren Standorten – besonders, seit es die die Nutzerverwaltung mit Rollen und Rechten gibt.

Worauf ist zu achten beim Erstellen von Einkaufslisten in der Gastronomie? 

Beim Erstellen von Einkaufslisten in der Gastronomie kommt es vor allem auf drei Dinge an: Vollständigkeit, richtige Mengen (inkl. Umrechnungen/Einheiten) und Transparenz über Kosten. Klingt banal – wird im Alltag aber schnell komplex.

Denn sobald der Wochenplan steht, prallen Realität und Theorie aufeinander: Stammgerichte + Specials, unterschiedliche Portionsgrößen, spontane Änderungen – und plötzlich musst du Zutaten aus mehreren Rezepten zusammenführen, Mengen hoch- oder runterrechnen, Verpackungseinheiten berücksichtigen und am Ende noch irgendwie sicherstellen, dass wirklich nichts fehlt. Genau dieses manuelle Zusammenzählen (oft zwischen Zettel, Kopf und Excel) frisst Zeit – und führt typischerweise zu Überbestellungen, Last-Minute-Nachkäufen und unnötigem Stress in der Küche.

Ein häufiger Knackpunkt: Viele Betriebe haben entweder ihre Rezepte gut dokumentiert oder ihre Bestellungen im Griff – aber selten beides als durchgängigen Prozess. Wenn Rezepte nicht zentral gepflegt sind oder Rohstoffpreise verstreut liegen, wird jede Einkaufsliste zur Fleißarbeit. Und selbst wenn die Preise “ungefähr” bekannt sind, fehlt oft die entscheidende Sicht: Was kostet die Woche in Summe wirklich? Nicht pro Gericht, sondern als Gesamtproduktion – inklusive aller geplanten Portionen.

Genau hier wird Einkaufen vom reinen Organisations-Thema zum echten Hebel für Marge und Ruhe im Betrieb: Wer Mengen sauber ableitet, Einheiten korrekt abbildet und die Kosten pro Woche im Blick hat, kauft nicht nur “ein”, sondern steuert aktiv Wareneinsatz und Planungssicherheit.

Wie kann man die Einkaufsliste direkt aus Rezepten erstellen?

Mit der Rezeptrechner Software kannst du Einkaufslisten in wenigen Minuten direkt aus deinen Rezepten erstellen – ohne manuelles Zusammenzählen oder Umrechnen.

Rezeptrechner ist eine webbasierte B2B-Lösung für Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung (GV). Du verwaltest deine Rezepte online – das heißt: Zutaten und Mengen deiner Basisrezepte sind zentral hinterlegt, genauso wie deine Rohstoffpreise. Und genau darauf baut die Einkaufslisten-Funktion auf.

So funktioniert’s ganz einfach:
Du wählst die Gerichte aus, die du produzieren willst (auch mehrere Rezepte gleichzeitig), legst die Produktionsmenge fest – und Rezeptrechner erstellt daraus automatisch eine konsolidierte Einkaufsliste über alle ausgewählten Rezepte hinweg.

Beispiele für die Mengenplanung:

  • als Gesamtmenge: „1× 25 kg Bircher Müsli

  • oder über Portionen: „100 × 250 g“ (z. B. für Frühstück, Stationen oder Ausgabemengen)

Der Rezeptrechner berechnet dann automatisch:

  • die benötigten Rohstoffmengen (zusammengefasst über alle Gerichte)

  • und auf Wunsch direkt den Wareneinsatz für die gesamte geplante Produktion

Ergebnis: Du bekommst eine Einkaufsliste, die nicht nur vollständig ist, sondern auch sofort Controlling-tauglich – weil Mengen und Kosten transparent und nachvollziehbar aus deinen Rezepten abgeleitet werden.

So funktioniert das Einkaufsliste-Erstellen im Rezeptrechner

Voraussetzung für die Nutzung der Einkaufslisten Funktion ist eine Rezeptrechner PRO Business Jahreslizenz Paket L. Vorab kann man sich kostenlos registrieren und einige Funktionen auch ausprobieren.   

Schritt 1: Rezepteingabe 

Im Rezeptrechner legst du deine Rezepte einmal sauber an – Zutaten und Mengen – und hast damit eine cloudbasierte Rezeptverwaltung, auf die du jederzeit zugreifen kannst. Das ist im Küchenalltag extrem praktisch, weil Rezepte nicht mehr „an einem Rechner“ oder „in einer Datei“ hängen, sondern überall verfügbar sind – ob in der Küche, im Büro oder unterwegs.

Schritt 1: Rezepteingabe 

Im Rezeptrechner legst du deine Rezepte einmal sauber an – Zutaten und Mengen – und hast damit eine cloudbasierte Rezeptverwaltung, auf die du jederzeit zugreifen kannst. Das ist im Küchenalltag extrem praktisch, weil Rezepte nicht mehr „an einem Rechner“ oder „in einer Datei“ hängen, sondern überall verfügbar sind – ob in der Küche, im Büro oder unterwegs.

Schritt 2: Rohstoffpreise hinterlegen 

Als nächstes pflegst du deine Rohstoffpreise zentral. Wenn du viele Artikel hast oder regelmäßig aktualisieren möchtest, kannst du die Preise bequem per Excel-Upload hochladen und später jederzeit wieder aktualisieren. Damit bleibt deine Kalkulation verlässlich, auch wenn Lieferantenpreise schwanken.

Für die eigentliche Planung öffnest du dann die Einkaufslisten-Funktion und startest direkt mit deinem Wochenplan: Du wählst die Gerichte aus und gibst ein, wie viel produziert werden soll – entweder über Portionen und Portionsgröße oder als Gesamtmenge. Besonders hilfreich ist, dass du dabei auch verschiedene Portionsgrößen abbilden kannst. Das ist ideal für Bereiche wie Kita- und Schulverpflegung (mehr zur Software für Schulverpflegung), wo z. B. Kinderportionen und Erwachsenenportionen parallel geplant werden müssen. Der Rezeptrechner fasst anschließend alle Rohstoffmengen automatisch zusammen und zeigt dir direkt den Wareneinsatz für die gesamte geplante Produktion.

Wichtig zu wissen: Die Einkaufslisten-Funktion ist im Paket L enthalten. Du kannst dich online registrieren und einige Funktionen direkt ausprobieren. Wenn du den kompletten Funktionsumfang nutzen möchtest – inklusive Einkaufsliste – kannst du das passende Paket anschließend online buchen und sofort loslegen, ohne Wartezeit oder manuelle Freischaltung.

Die vollständige Anleitung zum Einkaufsliste erstellen findest du hier.

Schritt 3: Einkaufsliste erstellen

Für die eigentliche Planung öffnest du dann die Einkaufslisten-Funktion und startest direkt mit deinem Wochenplan: Du wählst die Gerichte aus und gibst ein, wie viel produziert werden soll – entweder über Portionen und Portionsgröße oder als Gesamtmenge. Besonders hilfreich ist, dass du dabei auch verschiedene Portionsgrößen abbilden kannst. Das ist ideal für Bereiche wie Kita- und Schulverpflegung (mehr zur Software für Schulverpflegung), wo z. B. Kinderportionen und Erwachsenenportionen parallel geplant werden müssen. Der Rezeptrechner fasst anschließend alle Rohstoffmengen automatisch zusammen und zeigt dir direkt den Wareneinsatz für die gesamte geplante Produktion.

Wichtig zu wissen: Die Einkaufslisten-Funktion ist im Paket L enthalten (siehe Preisübersicht). Du kannst dich online registrieren und einige Funktionen direkt ausprobieren. Wenn du den kompletten Funktionsumfang nutzen möchtest – inklusive Einkaufsliste – kannst du das passende Paket anschließend online buchen und sofort loslegen, ohne Wartezeit oder manuelle Freischaltung.

Die vollständige Anleitung zum Einkaufsliste erstellen findest du hier.

Warum sind Einkaufslisten und Wareneinsatz fürs Controlling so wichtig?

Weil sie aus „Bauchgefühl“ endlich messbare Planung machen – und damit die Grundlage, um Wareneinsatz und Marge wirklich zu steuern.

Der größte Vorteil ist nicht nur die Einkaufsliste, sondern dass du den geplanten Wareneinsatz gleich mit dokumentierst – idealerweise wöchentlich und sauber strukturiert (z. B. per Excel-Export). Wenn du jede Woche Einkaufsliste + Wareneinsatz exportierst, entsteht automatisch eine nachvollziehbare Planungsbasis fürs Controlling.

Am Monatsende kannst du dann Plan vs. Ist vergleichen: Welche Woche war auffällig? Wo sind die Kosten abgewichen – und warum? So siehst du schnell, ob Preiserhöhungen, geänderte Portionsgrößen, spontane Nachbestellungen, Schwund oder Produktionsabweichungen die Kosten hochgezogen haben. Statt im Nachhinein zu schätzen, hast du eine klare Datenbasis – und kannst früh gegensteuern, bevor sich kleine Abweichungen über mehrere Wochen zu spürbaren Margenverlusten summieren.

Und das zahlt nicht nur auf die Wochen- oder Monatsplanung ein, sondern direkt auch auf Menüplanung und Menü Kalkulation. Gerade für Catering-Betriebe ist das Gold wert: Du legst damit im Prinzip schon die Basis für die Angebotskalkulation – belastbar, nachvollziehbar und wiederverwendbar.

Für welche Betriebe eignet sich die Rezeptrechner Software?

Die Rezeptrechner Software eignet sich für alle Betriebe, die regelmäßig Rezepte in Mengen planen, einkaufen und kalkulieren – also überall dort, wo Portionsgrößen, Wareneinsatz und Organisation im Alltag wirklich zählen.

In Restaurants und Cafés hilft Rezeptrechner vor allem dabei, Wochenkarten, Tagesgerichte und wiederkehrende Produktionen sauber zu planen – mit klaren Mengen, Einkaufslisten und kalkulierbaren Kosten.

Im Catering wird der Nutzen besonders stark, weil du produktionsgenau einkaufen kannst und gleichzeitig eine solide Basis für Angebotskalkulation und Nachkalkulation bekommst: Was war geplant, was wurde tatsächlich gebraucht, wo gab es Abweichungen?

In der Gemeinschaftsverpflegung (GV) ist es fast schon ein Kernprozess: Portionen und Portionsgrößen entscheiden täglich über Kosten. Mit Rezeptrechner kannst du Mengen schnell hochrechnen, Einkaufslisten automatisiert erstellen und den Wareneinsatz transparent halten – auch über Wochenpläne hinweg.

Und für Filial- und Mehrstandortbetriebe ist der Effekt doppelt: Einkaufslisten werden konsistent und vergleichbar, und die Zusammenarbeit wird einfacher, weil alle Teams mit denselben Rezeptständen arbeiten – zentral, webbasiert und jederzeit abrufbar.

Wie kann man die Rezeptrechner Software mit mehreren Standorten nutzen?

Mit mehreren Betrieben, Filialen oder Teams nutzt du die Rezeptrechner Software am besten über die Nutzerverwaltung (Teil von Paket L) – das ist ideal, sobald nicht mehr nur „eine Person am Rechner“ arbeitet, sondern Küche, Einkauf und Controlling gemeinsam auf Rezepte, Einkaufslisten und Kalkulation zugreifen.

Du kannst zusätzliche Zugänge für Mitarbeitende anlegen und über Lese- und Schreibrechte steuern, wer was sehen und bearbeiten darf. So stellst du z. B. sicher, dass:

  • nicht alle Mitarbeitenden Preise und Kalkulationen einsehen,

  • Rezepte nicht versehentlich geändert oder gelöscht werden,

  • und gleichzeitig alle Teams effizient zusammenarbeiten (Küche → Rezepte/Portionen, Einkauf → Bestellliste, Controlling → Wareneinsatz/Export).

Für Filialbetriebe und Organisationen mit mehreren Standorten ist das besonders wertvoll, weil du Prozesse standardisieren kannst: Alle arbeiten mit denselben Rezeptständen und Strukturen – ohne dass du sensible Bereiche für alle öffnen musst.

Werden nicht alle Gerichte von allen Standorten verwendet, so kann man über die Ordner-Funktion die Gerichte zu den verschiedenen Filialen zuordnen. Die jeweilige Filiale kann dann auf die gewünschten Rezepte zugreifen indem darauf gefiltert wird. 

Warum Rezeptrechner?

Im Vergleich zu vielen anderen Lösungen ist der Rezeptrechner preislich sehr fair – und das gilt besonders, seit wir auch Nutzerverwaltung mit Rollen & Rechten anbieten. Gerade größere Betriebe, Filialbetriebe oder Teams mussten für solche Funktionen bisher oft auf deutlich teurere „Enterprise“-Tools ausweichen. Bei uns bekommst du einen professionellen Funktionsumfang, ohne dass es sich wie ein IT-Projekt anfühlt.

Dazu kommt: Du hast mit mir eine deutsche Ansprechpartnerin, die wirklich nah an den Anforderungen aus der Praxis ist. Wir entwickeln den Rezeptrechner kontinuierlich weiter, nehmen Feedback ernst und verbessern Funktionen nicht nur „irgendwann“, sondern regelmäßig und sichtbar.

Und weil der Rezeptrechner cloudbasiert ist, kannst du Rezepte, Preise, Kalkulationen und Einkaufslisten von überall aus nutzen – ohne Installation, ohne lokale Dateien, ohne Versionschaos. Die Oberfläche ist bewusst modern und intuitiv gehalten, damit du im Alltag schnell zum Ergebnis kommst: planen, rechnen, exportieren – fertig.

Bestes Kalkulationstool für Gastronomie
Kalkulation belegte Brötchen

Kalkulation belegte Brötchen

Belegte Brötchen kalkulieren – So funktioniert’s:

Egal ob die belegten Brötchen nur ein Teilaspekt von deinem Geschäft sind oder du einen Brötchenservice betreibst und diese den größten Teil deines Umsatzes ausmachen. In jedem Falle musst du die Kosten für die belegten Brötchen im Griff behalten um sicherzustellen, dass du auch ausreichend Gewinn machst um die Fixkosten zu decken. Gerade jetzt in Zeiten ständig steigender Rohstoffkosten muss man den Wareneinsatz und den Personalaufwand im Blick behalten und sich immer wieder selbst hinterfragen, ob/ wann die Preise für die belegten Brötchen angepasst werden müssen. Weißt du, wieviel deine belegten Brötchen kosten und wie viel Gewinn du damit erwirtschaftest? Wenn nicht, wird’s höchste Zeit, dies zu ändern.

In diesem Artikel erkläre ich Schritt-für-Schritt, wie man die Kalkulation für die belegten Brötchen mit Hilfe der Rezeptrechner Software vornehmen kann. Mit der Rezeptrechner Software helfen wir Gastronomie Betrieben, Zeit & Kosten zu sparen bei der Kalkulation, Kennzeichnung und Rezeptverwaltung. Mehr zur Kalkulation für Gastronomie Betriebe erfährst du auch in diesem Artikel. 

Kalkulation leicht gemacht 

Mit der Rezeptrechner Software helfen wir Betrieben, Zeit & Kosten zu sparen bei der Kalkulation, Kennzeichnung und Rezeptverwaltung. Unser Fokus liegt auf Lebensmittelbetrieben, die mit vielen Rezepturen arbeiten wie Manufakturen, Catering-Betriebe, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung. Es handelt sich um eine webbasierte Software. Viele Funktionen kann man kostenlos ausprobieren, wenn man sich hier kostenlos registriert. Für den vollen Funktionsumfang ist ein Rezeptrechner PRO Business Abo erforderlich. Eine entsprechende Lizenz kann man hier direkt online buchen und im Anschluss sofort loslegen. Mehr zur Software erfährst du unter www.rezeptrechner.de.

Kalkulationsprogramm Gastronomie

Mit der Rezeptrechner Software kannst du schnell & einfach die Kalkulation für belegte Brötchen ohne Excel durchführen. 

Kalkulation belegte Brötchen – Anleitung Schritt für Schritt

Im letzten Artikel Lebensmittelkennzeichnung für belegte Brötchen haben wir bereits erklärt, wie du ein Rezept in Rezeptrechner anlegst (Zutaten + Mengen). Hier kurz noch einmal im Schnelldurchlauf erläutert.

Schritt 1: Anmeldung & Rezepteingabe

Nachdem du einen Rezeptrechner PRO Business Zugang erworben hast, kannst du dich anmelden und dein erstes Rezept eingeben. Für die Rezepteingabe wählst du entweder Zutaten aus unserer Nährwertdatenbank, bei denen du später nur die Preise ergänzen musst – oder du gibst eigene Zutaten mit eigenen Nährwerten und Preisen ein. Du kannst natürlich auch beide Wege kombinieren.

Rezepteingabe

Für das Erstellen vom ersten Rezept kannst du die Zutaten über die Suche auswählen (E für eigene Zutaten; B und S für Zutaten aus unserer Nährwertdatenbank) und damit dein Rezept erstellen. Gib ein Basisrezept, beispielsweise für 1 belegtes Brötchen, ein. Weitere Angaben zum Rezept kannst du später noch ergänzen. Speichere dein Rezept.

Beispiel Belegte Brötchen
Zutaten aus der Nährwertdatenbank

Unsere Nährwertdatenbank enthält bereits über 10.000 Zutaten mit eigenen Nährwerten. Du kannst diese direkt für die Rezepteingabe verwenden und später hier noch Preisinformationen hinzufügen.

zentrale Zutaten Datenbank in Software
Eigene Zutaten mit Nährwerten eingeben

Für eigene Zutaten kannst du die Nährwerttabelle sowie die sub-Zutatenliste in Textform in die Eingabemaske eingeben. Die sub-Zutatenliste taucht später dann in Klammern hinter der eigentlichen Zutat auf.

Eingabemaske Beispiel belegte Brötchen

Schritt 2: Preise eingeben

Nachdem dein Rezept für das belegte Brötchen erfasst ist, hinterlegst du im nächsten Schritt die Rohstoffpreise zentral. Das hat den Vorteil, dass die Preise direkt für alle Zutaten greifen in den verschiedenen Rezepturen. Du musst den Preis also nur an einer Stelle ändern. Wenn du schnell Preise ändern musst, kannst du die Preise manuell anpassen. Um größere Datenmengen zu aktualisieren oder zunächst einmal überhaupt zu erfassen, kannst du die Preise auch per Excel Datei importieren.

Preise manuell eingeben

Um Rohstoffpreise manuell anzupassen, wechsle in die Übersicht zur Zutatenverwaltung und wähle den Knopf oben recht „Zutaten erweitern“ und Preise (manuell) anpassen. Es öffnet sich ein Fenster mit den verschiedenen Zutaten, die du bereits in Rezepten eingesetzt hast. Nun kannst du deinen ersten Preis eingeben. Es stehen verschiedene Einheiten zur Verfügung. Du kannst auch eigene Einheiten hinterlegen wie beispielsweise „Stück“, beachte jedoch, dass du dann auch das Gewicht pro Stück mit angeben musst.

Preiskalkulation belegtes Brötchen
Preise per Excel Import einfügen

Alternativ kannst du den Excel Import wählen. Hier kannst. du eine Excel Vorlage herunterladen, die Preise im Excel eintragen und die Liste im Anschluss wieder hochladen.

Kalkulation belegtes Brötchen Rohstoffpreise
Wareneinsatz ablesen

Nun können wir bereits die Preiskalkulation öffnen und uns den Wareneinsatz für das Brötchen ansehen. Wechsle dazu zurück in die Rezeptdatenbank und öffne das € Symbol für die Preiskalkulation. Hier kannst du nun schon den Wareneinsatz ablesen. Fehlen Preise, kannst du diese hier auch direkt manuell noch nachtragen.

Im unteren Abschnitt siehst du nun noch weitere Kostenblöcke um den vollständigen Verkaufspreis zu ermitteln.

Wareneinsatz berechnen belegte Brötchen

Schritt 3: Materialkosten

Starten wir zunächst mit den Materialkosten für das belegte Brötchen. Hierzu gehören typischerweise ein Beutel/ Folie und eine Serviette. Sofern du das belegte Brötchen vorher in Folie einschweißt, gehört auch das Etikett noch dazu. In so einem Falle solltest du dir unbedingt noch einmal den Artikel zur Lebensmittelkennzeichnung für belegte Brötchen genauer ansehen.

Da diese Materialien in der Regel in großen Mengen eingekauft werden, kannst du den Preis auch pro 100 oder pro 1000 Stück eingeben. Zunächst hinterlegst du das Material mit einem Preis und im Anschluss wählst du das Material aus und fügst es zu einem Rezept für ein belegtes Brötchen hinzu.

Belegte Brötchen Kalkulation Verpackungsmaterial

Schritt 4: Fixkosten

TIPP für den Start: Da die Fixkosten-Aufschläge immer etwas komplizierter zu berechnen sind, kannst du zunächst mit der Deckungsbeitragsquote arbeiten und dir diesen Abschnitt sparen. Gehe direkt zu Schritt 5 über und verwendet die Deckungsbeitragsquotenmethode zur Kalkulation der Verkaufspreise für die belegten Brötchen.

Beim Personalaufwand stellt sich immer die Frage, ob man die Zeit für ein einzelnes belegtes Brötchen so gut zuordnen kann. Da die Arbeitskräfte häufig auch noch diverse andere Dinge tun und nicht nur belegte Brötchen vorbereiten, empfehlen wir, Personalaufwand eher als Fixkosten zu betrachten und nicht den Stundenlohn für das belegte Brötchen anzugeben.

Das heißt, wir müssen für die belegten Brötchen einen Fixkostenaufschlag ermitteln (siehe auch Fixkosten Aufschlag Gastronomie). Dazu gehst du wie folgt vor.

Schritt 1: Fixkosten bestimmen

die du anteilig über belegte Brötchen decken willst
Beispiele:

    • Miete (anteilig)

    • Energie (z. B. Kühlung, ggf. Backofen/Equipment)

    • Reinigung/Entsorgung

    • Personalzeit fürs Belegen (wenn du es als Fixkostenblock kalkulierst)

    • allgemeine Betriebskosten (anteilig)

Schritt 2: Anzahl Brötchen pro Jahr 

Anzahl Brötchen pro Jahr realistisch schätzen/ermitteln (z. B. Durchschnitt pro Tag × Verkaufstage)

Schritt 3: Fixkosten pro Brötchen berechnen:

Gesamt-Fixkosten pro Jahr ÷ Anzahl Brötchen pro Jahr = Fixkostenaufschlag pro Brötchen

Damit bekommst du einen nachvollziehbaren Fixkostenanteil, der sich auch erklären lässt – intern oder gegenüber Partnern/Standorten.

Dein Fixkosten Aufschlag liegt vermutlich irgendwo zwischen 0,50 € und 0,90 € pro Brötchen. Eine detailliere Beispielrechnung hierfür stelle ich in Kürze zur Verfügung. Für dieses einfache Kalkulationsbeispiel für belegte Brötchen gehen wir auf Nummer sicher und geben 0,90 € pro Brötchen als Fixkosten Aufschlag ein.

Fixkostenaufschlag eingeben & Rezept zuordnen

Du kannst auch verschiedene Fixkostenaufschläge zentral hinterlegen und diese deinem Rezept zuordnen. Alternativ kannst du auch einen Fixkostenaufschlag in % eingeben, der sich dann wiederum immer auf den Wareneinsatz und die Materialkosten bezieht. Das hat den Vorteil, dass der absolute Fixkostenaufschlag anteilig mit dem Wareneinsatz mit wächst. 

Kalkulation belegte Brötchen: Fixkosten

Schritt 5: Verkaufspreis ermitteln

Du kannst mit der Rezeptrechner Software selbst entscheiden, welche Kalkulationsmethode du anwenden möchtest. Dazu legst du den Schalter neben dem Verkaufspreis rechts oben um.

Gewinnmarge eingeben

Gib eine Gewinnmarge ein um so den finalen Verkaufspreis zu ermitteln (Kostenaufschlag-Methode).

Kalkulation Verkaufspreis für belegte Brötchen durch Eingabe Gewinnmarge
Deckungsbeitragsquote prüfen

Alternativ kannst du auch die Deckungsbeitragslogik verwenden und deinen gewünschten Verkaufspreis eingeben. Dein Deckungsbeitrag sollte bei mindestens 60% liegen.

Kalkulation Verkaufspreis für belegte Brötchen durch Eingabe Deckungsbeitrag

Du kannst auch beide Methoden ausprobieren. In der Regel solltest du zu einem ähnlichen Ergebnis kommen.

Empfehlung: Die Deckungsbeitragsquote hat den Vorteil, dass du mit Schwelle arbeiten kannst und die Fixkosten-Aufschläge nicht kalkulieren must. Wenn sich deine Rohstoffpreise nur ein bisschen erhöhen, dann reduziert sich deine Deckungsbeitragsquote. Das bedeutet jedoch nicht sofort, dass du auch die Verkaufspreise jedes Mal anpassen musst, wenn sich die Preise etwas ändern.

Da die Ergebnisse in der Regel gar nicht so stark abweichen, empfehle ich dir mit der Deckungsbeitragsmethode zu arbeiten.

Warum Rezeptrechner Software?

Wenn Rezeptur + Rohstoffpreise + Verpackung + Fixkostenlogik einmal sauber stehen, wird die Kalkulation für die Gastronomie ohne Excel plötzlich leicht:

  • Lieferant erhöht Käsepreis → du aktualisierst den Preis → Wareneinsatz & Preisvorschlag ändern sich sofort

  • Du stellst auf anderes Brot um → Rezept anpassen → Kalkulation zieht nach

  • Verpackung wird teurer → eine Kostenposition ändern → alle betroffenen Produkte aktualisieren

So sparst du nicht nur Zeit, sondern vermeidest auch den klassischen Fehler: Preise bleiben gleich, obwohl Kosten steigen.

Darüber hinaus bekommst du mit dem Rezeptrechner auch direkt eine Software zur Rezeptverwaltung. Du kannst Rezeptblätter als PDF erstellen und hast so direkt eine Arbeitsanweisung für deine Mitarbeiter in der Küche. Alternativ können deine Mitarbeiter die Rezepturen auch direkt online per Tablet abrufen.

Jetzt Zugang buchen & Loslegen

Den Zugang zur Software kannst du direkt online buchen. Es handelt sich um eine Jahreslizenz, die sich nach 365 Tagen verlängert. Die Kündigungsfrist beträgt 1 Tag vor der nächsten Verlängerung. Du bleibst also flexibel. Die Software wird auch ständig weiterentwickelt. Bei Fragen oder Vorschlägen schreibe eine E-Mail an [email protected].

Kalkulationsprogramm Gastronomie
Lebensmittelkennzeichnung Beispiel belegte Brötchen verkaufen

Kennzeichnung für belegtes Brötchen erstellen

Mit der Rezeptrechner Software kannst du auch automatisch die Lebensmittelkennzeichnung für die belegten Brötchen erstellen. Du kannst automatisch eine Nährwerttabelle erstellen und auch die Zutatenliste wird automatisch in der richtigen Reihenfolge generiert. Außerdem gibt’S Vorschläge zur Allergenkennzeichnung und man kann direkt vollständige Lebensmitteletiketten generieren und mit einem Etikettendrucekr ausdrucken.Mehr dazu erfährst du unter Lebensmittelkennzeichnung für belegte Brötchen

Deckungsbeitragsquote kalkulieren

Deckungsbeitragsquote kalkulieren

Deckungsbeitragsquote berechnen

In der Lebensmittelproduktion und Gastronomie ist es wichtiger denn je, die eigenen Kosten im Blick zu behalten. Rohstoffpreise steigen, Löhne erhöhen sich – und dennoch erwarten Kund:innen faire Preise. Aber wie kannst du sicherstellen, dass du zu einem rentablen Preis verkaufst? Hier kommt die Deckungsbeitragsquote ins Spiel.

Mit dem Rezeptrechner PRO Business kannst du ab sofort automatisch deine Deckungsbeitragsquote berechnen – und das mit nur wenigen Klicks. In diesem Artikel erfährst du, was die Quote bedeutet, wie du sie ermittelst und wie du sie gezielt zur Optimierung deiner Kalkulation in der Gastronomie nutzt.

Kalkulationsprogramm | Rezeptrechner

Mit der Rezeptrechner Software können Betriebe in der Gastronomie Zeit sparen bei der Kalkulation (Kosten, Preise, Mengen) für Rezepte. Unser Fokus liegt auf Betrieben, die kein komplexes Warenwirtschaftsprogramm benötigen. Es können Rezepte (Zutaten, Mengen) in die Software eingegeben werden und zentral Rohstoffpreise hinterlegt werden. So berechnet man schnell & einfach den Wareneinsatz und Verkaufspreise.

Es handelt sich um eine webbasierte Software. Das hat den Vorteil, dass man von überall auf die Rezepte zugreifen kann. Den Zugang kann man direkt online buchen und sofort loslegen.

Jetzt Registrieren und Kostenlos Ausprobieren.

Kalkulation Deckungsbeitrag Rezeptrechner
Mit der Rezeptrechner Software kann man nun auch die Deckungsbeitragsquote kalkulieren, indem man Verkaufspreise eingibt.

Deckungsbeitragsquote berechnen – Warum das wichtig ist

In der Lebensmittelproduktion, Gastronomie und im Handwerk ist eine präzise Preiskalkulation das A und O. Bereits seit einiger Zeit kannst du mit Hilfe der Rezeptrechner Software für deine Rezepturen den Wareneinsatz berechnen und vollständige Verkaufspreise kalkulieren. Bisher erfolgt dies per Aufschlagskalkulation.

Du kannst Rohstoffpreise bereits heute zentral eingeben und speichern. Für die verschiedenen Rezepte werden dann automatisch auf Basis der Zutatenmengen die Kosten pro 100g, pro Portion und pro Rezept ermittelt. Diese Rohstoffpreise lassen sich entweder manuell einpflegen oder ganz bequem per Excel-Vorlage importieren und aktualisieren – eine enorme Zeitersparnis, insbesondere bei größeren Rezeptdatenbanken.

Zusätzlich konntest du Aufschläge für Materialkosten (z. B. Verpackung), Arbeitsaufwand (Stundenlohn) und Fixkosten definieren. Durch Hinzufügen eines individuellen Gewinnaufschlags und der gesetzlichen Mehrwertsteuer ergab sich dein kalkulierter Verkaufspreis – diese klassische Methode ist auch bekannt als Aufschlagskalkulation. (siehe auch Preiskalkulation Gastronomie)

Doch was, wenn du bereits einen festen Verkaufspreis im Kopf hast – etwa weil du dich an Marktpreisen orientieren musst oder bereits bestehende Angebote hast? Genau hier kommt die neue Funktion zur Deckungsbeitragsquote ins Spiel.

Was ist die Deckungsbeitragsquote?

Die Deckungsbeitragsquote ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, die dir zeigt, wie rentabel dein aktueller Verkaufspreis im Verhältnis zu deinen variablen Kosten ist. Sie hilft dir also zu bewerten, ob sich der Verkauf zu diesem Preis überhaupt lohnt – und wie viel Spielraum dir für Fixkosten und Gewinn bleibt.

Im Zentrum steht dabei der sogenannte Deckungsbeitrag. Dieser ergibt sich, indem du vom Netto-Verkaufspreis (also ohne Mehrwertsteuer) alle variablen Kosten abziehst. Dazu gehören:

  • der Wareneinsatz (also die Rohstoffkosten),

  • Verpackungskosten (z. B. Becher, Etiketten, Umverpackung),

  • sowie bei Bedarf der Arbeitsaufwand, wenn du diesen in Form eines Stundenlohns kalkulierst.

Der verbleibende Betrag ist dein Deckungsbeitrag – und dieser sollte ausreichen, um:

  1. deine Fixkosten zu decken (Miete, Strom, Verwaltung etc.),

  2. und Gewinn zu erwirtschaften.

Die Deckungsbeitragsquote drückt diesen Anteil als Prozentsatz des Netto-Verkaufspreises aus. Sie wird wie folgt berechnet:

Je höher die Quote, desto besser – denn das bedeutet, dass ein größerer Anteil deines Umsatzes für Fixkosten und Gewinn zur Verfügung steht.

Ein Beispiel zur Veranschaulichung:

Angenommen, dein Netto-Verkaufspreis beträgt 5,00 €.
Die variablen Kosten (Wareneinsatz + Verpackung + Arbeitszeit) liegen bei 2,00 €.

Dann ergibt sich:

Deckungsbeitrag Quote Formel

Das heißt: 60 % deines Umsatzes stehen dir zur Deckung von Fixkosten und zur Gewinnerzielung zur Verfügung.

Diese Kennzahl ist besonders nützlich, wenn du mit festen Verkaufspreisen arbeitest oder Marktpreise vergleichst. Anstatt aufwendig rückwärts zu rechnen, zeigt dir der Rezeptrechner direkt: Wie viel Marge bleibt übrig? Und: Reicht das, um wirtschaftlich zu arbeiten?

So berechnest du die Deckungsbeitragsquote mit der Rezeptrechner Software

Mit dem Rezeptrechner PRO Business ist es jetzt ganz einfach, die Deckungsbeitragsquote für deine Produkte zu berechnen. Du brauchst keine zusätzliche Excel-Tabelle – die Berechnung erfolgt direkt innerhalb der Software auf Basis deiner bestehenden Kalkulation.

Schritt 1: Preiskalkulation öffnen

Öffne den Rezeptrechner PRO Business und gehe wie gewohnt in die Rezeptdetailansicht und öffne den Bereich „Preiskalkulation“. Hast du noch keinen Rezeptrechner PRO Business Account, kannst du dich hier kostenlos registrieren. Die Preiskalkulation kann auch in der kostenlosen Version ausprobiert werden. Für die Ermittlung der Deckungsbeitragsquote ist allerdings ein Rezeptrechner PRO Business Zugang erforderlich. Den Zugang kann man direkt online buchen.

Kalkulationsprogramm Gastronomie

Schritt 2: Kalkulationsmethode wechseln

Ganz unten bei der Verkaufspreis-Kalkulation findest du einen neuen Umschalt-Schalter:

    • Verkaufspreis kalkulieren (klassische Aufschlagskalkulation)

    • Deckungsbeitragsquote berechnen (du gibst den Preis ein)

Standardmäßig ist dieser Schalter auf Verkaufspreis kalkulieren eingestellt. Man kann den Schalter händisch umlegen. Im Rezeptrechner Profil kann außerdem die Einstellung für den Schalter auch speichern. Mehr dazu erkläre ich im Youtube Video.

Deckungsbeitragsquote berechnen

Schritt 3: Verkaufspreise eingeben

Sobald man den Schalter umgelegt hat, kann der Verkaufspreis abgelesen werden. Direkt daneben zeigt dir die Software nun die berechnete Deckungsbeitragsquote in % an – basierend auf deinem Wareneinsatz, den Materialkosten und ggf. den Lohnkosten. Wie genau du mit dieser Information umgehest, erfährst du im nächsten Abschnitt.

Deckungsbeitragsquote berechnen

Was ist eine gute Deckungsbeitragsquote?

Die Höhe der Deckungsbeitragsquote ist ein entscheidender Indikator für die Wirtschaftlichkeit deiner Produkte. Eine Deckungsbeitragsquote von 40-60% ist ein guter erster Richtwert. Nichtsdestotrotz hängt eine optimale DB-Quote auch von deinem Betrieb und deiner Kostenstruktur ab. 

Je höher die Deckungsbeitragsquote, desto besser ist das natürlich. Gleichzeitig solltest du jedoch deine Verkaufspreise im Blick behalten. Bei einer zu hohen Deckungsbeitragsquote könnte es sein, dass du zu teuer unterwegs bist und der Absatz leidet. Dann verkaufst du eine geringere Stückzahl zu einem sehr hohen Preis. Das ist häufig auch nicht ideal und kann zu einem geringeren Gesamtgewinn führen. 

 

Übersicht – Ampelsystem zur Bewertung der DB-Quote

Deckungsbeitragsquote Bewertung Bedeutung in der Praxis
> 60 % 🟢 Sehr gut Hoher Spielraum für Fixkosten, Investitionen und Gewinn. Dein Verkaufspreis ist wirtschaftlich sehr solide.
40–60 % 🟡 Solide Dein Produkt ist rentabel, aber bei steigenden Kosten kann es eng werden. Eine Optimierung (z. B. Rezeptanpassung) kann sinnvoll sein.
30–40 % 🟠 Kritisch Dein Preis deckt zwar die variablen Kosten, aber dein Spielraum ist gering. Du solltest Preis, Mengen oder Rezeptur überdenken.
< 30 % 🔴 Unwirtschaftlich Dein Preis ist langfristig nicht tragfähig – es besteht akuter Handlungsbedarf.

 

Wann ist welche Quote realistisch?

  • In der Gastronomie oder bei Speisen „to go“ ist eine DB-Quote von 50–60 % ein realistischer Zielwert – bei gleichzeitig hohem Durchsatz und geringem Wareneinsatz pro Portion.

  • In der Bäckerei/Konditorei hängt die DB-Quote stark vom Produkt ab. Torten und handgefertigte Produkte haben oft höhere Personalkosten, sollten aber ebenfalls eine DB-Quote von mindestens 40–50 % erreichen.

  • In der Manufaktur (z. B. Marmeladen, Pralinen, Aufstriche) liegt die Quote häufig etwas höher (60–70 %), da der Verkaufspreis je Glas oder Packung höher angesetzt werden kann.

Warum niedrige DB-Quoten riskant sind

Wenn deine Deckungsbeitragsquote zu niedrig ist, bleiben dir kaum Mittel für:

  • Fixkosten wie Miete, Energie, Versicherungen,

  • deine eigene Arbeitszeit (wenn nicht bereits als Aufwand kalkuliert),

  • Rücklagen oder Investitionen (z. B. neue Geräte),

  • und letztlich auch kein echter Gewinn.

Gerade in Zeiten steigender Rohstoffpreise, Energie- und Personalkosten ist es daher entscheidend, nicht nur den Wareneinsatz, sondern auch die wirtschaftliche Tragfähigkeit deines Preises regelmäßig zu überprüfen.

 

Was tun, wenn die Quote zu niedrig ist?

Ziel ist es, eine Deckungsbeitragsquote von mindestens 40 % zu erreichen – je nach Branche sogar mehr. Ist deine Quote zu niedrig, hast du zwei Möglichkeiten:

  • Option 1: Verkaufspreis erhöhen
    → Prüfe, ob der Markt oder deine Kund:innen einen etwas höheren Preis akzeptieren.

  • Option 2: Kostenstruktur prüfen
    → Wenn du den Preis nicht erhöhen kannst, lohnt sich der Verkauf möglicherweise nicht. Dann solltest du:

    • den Rohstoffeinsatz prüfen: Gibt es günstigere Alternativen bei gleichbleibender Qualität?

    • den Wareneinsatz optimieren: z. B. durch exaktere Portionierung oder Reduktion von Überproduktion

    • ggf. Arbeitszeit realistisch kalkulieren (nicht zu hoch oder zu niedrig)

Jetzt Loslegen

Mit der Rezeptrechner Software können Betriebe in der Gastronomie Zeit sparen bei der Kalkulation und Rezeptverwaltung. So kann man im Handumdrehen auch die Deckungsbeitragsquote für einzelne Produkte oder Gerichte berechnen um sicherzustellen, dass man wirtschaftlich arbeitet. 

Die Software kann man direkt online buchen. Nach der Buchung verknüpft man das Upgrade mit dem registrierten Account und kann sofort loslegen. Einfache Video Anleitungen helfen beim Einstieg in die Software.

Für die Nutzung der Preiskalkulation empfiehlst sich Paket M. 

Kalkulation Deckungsbeitrag Rezeptrechner
Mit der Rezeptrechner Software kann man nun auch die Deckungsbeitragsquote kalkulieren, indem man Verkaufspreise eingibt.

Mehr Tipps & Tricks zum Preise kalkulieren findest du auch in folgenden Artikeln:

Fixkosten Gastronomie

Fixkosten Gastronomie

Fixkosten in der Gastronomie – So gehst du richtig mit ihnen um

Wer in der Gastronomie arbeitet, weiß: Die Kalkulation in der Gastronomie ist keine einfache Aufgabe. Es geht nicht nur darum, den Wareneinsatz zu berechnen oder den Verkaufspreis an den Markt anzupassen. Besonders die Fixkosten – und allen voran die Personalkosten – sorgen regelmäßig für Kopfzerbrechen.

Das Problem: Diese Kosten sind oft schwer exakt einem einzelnen Gericht oder Produkt zuzuordnen. Und gerade weil sie einen großen Teil der Gesamtkosten ausmachen, ist der richtige Umgang mit ihnen entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg eines Betriebs.

Kalkulationsprogramm Rezeptrechner

Mit der Rezeptrechner Software helfen wir Gastronomie Betrieben, Zeit zu sparen bei der Kalkulation und Rezeptverwaltung. Man gibt dazu die Rezepte (Zutaten und Mengen) für die Gerichte ein. Man kann jederzeit Mengen umrechnen und einen Wochenplan erstellen. Für die Kalkulation vom Wareneinsatz können Rohstoffpreise hochgeladen werden (auch per Excel Import). Für die Kalkulation der Fixkosten können die verschiedenen Ansätze genutzt werden, die wir im folgenden vorstellen.

Jetzt Registrieren & Loslegen

Die Rezeptrechner Software ist webbasiert. Man kann also von überall und jederzeit darauf online zugreifen. Um die Vollversion zu nutzen, braucht man einen Rezeptrechner PRO Business  Zugang. Diesen kann man direkt online buchen. Natürlich kann man die Kalkulation im Vorwege auch so schon ausprobieren. Dazu muss man sich einmal kostenlos registrieren. Im Anschluss bekommt man eine kleine Anleitung per E-Mail mit dem Link zur Testversion sowie eine entsprechende Video Anleitung.

Kalkulationssoftware Gastronomie - Fixkosten und Wareneinsatz

Verschiedene Ansätze zum Umgang mit Fixkosten in der Kalkulation

In der Praxis haben sich drei Hauptansätze entwickelt, um Fixkosten – insbesondere Personalkosten – in die Kalkulation einzubeziehen. Jeder hat Vor- und Nachteile, und jeder passt besser oder schlechter zu bestimmten Betriebsarten.

1. Fixe Zuteilung

So funktioniert es:
Alle Fixkosten (z. B. gesamte Personalkosten, Miete, Versicherung) werden gleichmäßig auf alle Produkte oder Gerichte verteilt über einen Fixkosten Aufschlag. So trägt jedes Gericht einen festen Anteil an den Fixkosten.

Vorteile:

  • Einfach anzuwenden

  • Alle Kosten sind im Preis enthalten

  • Gut geeignet, wenn der Arbeitsaufwand pro Gericht ähnlich ist

Nachteile:

  • Aufwendige Gerichte wirken oft zu günstig

  • Einfache Gerichte wirken zu teuer

  • Kein Anreiz, Arbeitszeit effizienter zu gestalten

Typische Anwendung:

  • Restaurant mit ähnlich hohem Aufwand pro Gericht

  • Café mit überschaubarer Produktvielfalt

  • Catering bei einheitlichem Menü ohne große Unterschiede im Aufwand (siehe auch Catering Kosten und Preise Rechner)

 

Fixkosten Kalkulationsmethoden Gastro

2. Variable Zuteilung

So funktioniert es:
Die Personalkosten werden je Gericht nach dem tatsächlichen Arbeitsaufwand berechnet.
Beispiel: Ein Gericht benötigt 15 Minuten Küchenarbeit, Stundenlohn 18 €, also Personalkosten = 4,50 €.

Vorteile:

  • Sehr genaue Kalkulation

  • Zeigt klar, welche Gerichte besonders arbeitsintensiv sind

  • Gut geeignet, um Preise differenziert zu gestalten

Nachteile:

  • Erfassung des genauen Arbeitsaufwands ist zeitaufwendig

  • Schwierig in Betrieben mit vielen wechselnden Gerichten

  • Gefahr, dass Preise für aufwendige Gerichte sehr hoch werden

Typische Anwendung:

  • Torten-Manufaktur oder Patisserie, wo Arbeitszeit stark variiert

  • Feinkostproduktion mit aufwendigen Einzelprodukten

  • Weniger geeignet für Restaurants mit breiter Karte

Personalkosten nach Arbeitsaufwand

3. Deckungsbeitragskalkulation

So funktioniert es:
Hier werden zunächst nur die variablen Kosten berücksichtigt – also Kosten, die direkt pro Gericht anfallen und sich mit der Menge verändern:

  • Zutaten (Wareneinsatz)

  • Verpackung

  • Direkt zurechenbare Materialkosten
    Der Verkaufspreis wird so festgelegt, dass pro Gericht ein Mindest-Deckungsbeitrag übrig bleibt, um die Fixkosten und den Gewinn zu decken.

Vorteile:

  • Preise lassen sich flexibel am Markt orientieren

  • Einfacher Vergleich mit Wettbewerbern möglich

  • Gut für Betriebe, die sich nicht „aus dem Markt kalkulieren“ wollen

Nachteile:

  • Fixkosten müssen separat ermittelt werden

  • Mindest-Deckungsbeitrag muss bekannt und aktuell sein

Typische Anwendung:

  • Restaurant in wettbewerbsintensiver Lage

  • Café mit Preisdruck durch Konkurrenz

  • Betriebe mit saisonalen Schwankungen, die Preise flexibel anpassen wollen

Mit der Rezeptrechner Software kann seit September 2025 auch die Deckungsbeitragsquote berechnet werden. Mehr dazu unter: Deckungsbeitragsquote kalkulieren

Deckungsbeitragskalkulation Gastronomie

Video Anleitung: Fixkosten Aufschlag berechnen

In dem folgenden Video zeige ich dir, wie du den Fixkostenaufschlag berechnen kannst für deinen Betrieb.

Welche Fixkosten fallen in der Gastronomie an?

Unter Fixkosten versteht man alle Kosten, die unabhängig von der produzierten oder verkauften Menge anfallen. Egal ob du viele oder wenige Gäste hast – diese Kosten laufen weiter. Typische Fixkosten in der Gastronomie sind:

Personalkosten (feste Gehälter)
  • Festangestellte Köche, Servicekräfte, Verwaltungsmitarbeiter
  • In vielen Betrieben machen Personalkosten 30–50 % der Gesamtkosten aus
  • Beispiel: Bei einem Jahresumsatz von 500.000 € liegen Personalkosten oft zwischen 150.000 und 250.000 €
Miete & Pacht
  • Innenstadtlagen: oft 3.000–10.000 € pro Monat
  • Ländliche Standorte: teils deutlich geringer (1.000–3.000 € pro Monat)
  • Typisch: 5–15 % vom Umsatz
Versicherungen & Abgaben
  • Betriebshaftpflicht, Gebäudeversicherung, GEMA-Gebühren usw.
  • Häufig im Bereich von 2.000–6.000 € pro Jahr, je nach Betriebsgröße
Energie- und Nebenkosten (Grundlast)
  • Strom, Gas, Wasser – unabhängig von der Auslastung fällt ein Grundverbrauch an
  • Beispielwerte: 1.000–3.000 € pro Monat bei mittlerem Betrieb
  • Anteil am Umsatz: meist 3–8 %
Verwaltung & Marketing
  • Kassensystem, Buchhaltung, Website, Social-Media-Marketing
  • Oft zwischen 500–1.500 € pro Monat
  • Anteil am Umsatz: 1–3 %

Das besondere Problem: Personalkosten als „sprunghafte“ Fixkosten

Personalkosten gehören zu den Fixkosten – aber nur bis zu einem gewissen Punkt. Sie sind sprunghaft:

  • Beschäftigst du dein Team fest in Vollzeit, steigen die Personalkosten nicht automatisch, wenn du ein paar Gäste mehr hast.

  • Bei deutlich höherem Umsatz oder Zusatzgeschäft (z. B. Catering-Aufträge) kann es aber sein, dass du zusätzliches Personal brauchst – und dann springen die Kosten plötzlich nach oben.

Genau dieser Effekt macht die Kalkulation so knifflig: Die Zuordnung der Personalkosten zu einzelnen Gerichten ist oft ungenau, gleichzeitig wirken sich Fehler hier stark auf die Preisgestaltung aus.

Welcher Ansatz passt zu welchem Betrieb?

Betriebsart Empfohlene Methode Begründung
Restaurant Deckungsbeitrag Aufwand pro Gericht meist ähnlich, Preisanpassung an Markt wichtig
Café Deckungsbeitrag Kalkulation einfach halten, Marktpreise im Blick
Torten-Manufaktur Variable Zuteilung Hohe Unterschiede im Arbeitsaufwand pro Produkt
Catering Kombination aus fixer und variabler Planbare Grundkosten + Aufwand je Auftrag

 

So hilft dir die Rezeptrechner-Software bei der Kalkulation

Egal, ob du mit fixer Zuteilung, variabler Zuteilung oder Deckungsbeitrag arbeiten möchtest – mit der Rezeptrechner-Software kannst du alle drei Ansätze abbilden.

Beispielhafter Ablauf in der Software:

  1. Rezepte eingeben: Zutaten und Mengen pro Rezept eintragen (schnell per Importfunktion)
  2. Einkaufspreise hochladen: Rohstoff-Preisliste als Excel importieren
  3. Wareneinsatz automatisch berechnen lassen: Software errechnet die Kosten pro Rezept
  4. Personalkosten ergänzen: Fix oder variabel je nach Methode hinzufügen
  5. Deckungsbeitragskalkulation nutzen: Verkaufspreis eingeben und sofort sehen, wie sich der DB verändert

Tipp aus der Praxis:
Auch wenn du mit einer fixen Zuteilung arbeitest, kann es sinnvoll sein, zusätzlich regelmäßig den Deckungsbeitrag zu prüfen. So stellst du sicher, dass du deine Fixkosten auch wirklich deckst und nicht unbemerkt ins Minus rutschst.

Fazit

Fixkosten – und besonders Personalkosten – gehören zu den größten Herausforderungen in der Preiskalkulation für Gastronomiebetriebe.
Die Wahl der richtigen Methode hängt stark von deiner Betriebsart, deiner Produktpalette und deiner Zielgruppe ab.

  • Fixe Zuteilung ist einfach und übersichtlich – gut für Betriebe mit ähnlichem Aufwand pro Gericht.

  • Variable Zuteilung ist genau – lohnt sich aber vor allem bei stark unterschiedlichem Arbeitsaufwand.

  • Deckungsbeitragskalkulation ist flexibel – perfekt, um Preise marktgerecht anzupassen und trotzdem wirtschaftlich zu arbeiten.

Mit der Rezeptrechner-Software kannst du alle drei Methoden umsetzen und so deine Kalkulation praxisnah gestalten – egal, wie du deine Fixkosten verteilst.

Mehr zum Thema Kalkulation Gastronomie findest du auch in anderen Blogartikeln. 

Wie berechnet man die monatlichen Fixkosten für ein Restaurant?

In diesem Artikel erläutere ich, wie man die monatlichen Fixkosten für ein Restaurant berechnen kann. Außerdem zeige ich dir, wie du den Fixkostenaufschlag nutzt zur Preiskalkulation für deine Gerichte. Ich erkläre auch, wann es Sinn macht, die Personalkosten als Fixkosten zu betrachten und wann wiederum der Abreitsaufwand eher empfehlenswert ist. 

Fixkosten Restaurant

Fixkosten Aufschlag berechnen – Beispiel belegte Brötchen

In diesem Artikel zeige ich, wie man den Fixkosten-Aufschlag für belegte Brötchen berechnen kann. Der Einsatz eignet sich besonders gut für Brötchen-Lieferdienste. 

Fixkosten Kalkulation Gastronomie